Nach Stadtfest Massenprügelei in Dresden

Nach einem Stadtfest kam es in Dresden zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und angetrunkenen Festbesuchern. 300 Randalierer lieferten sich mit rund 90 Beamten eine Straßenschlacht. 12 Polizisten wurden verletzt.


Nach einem Konzert bei dem Volksfest sei es zunächst zu Ruhestörungen gekommen. Festbesucher hielten Autos an, setzten sich auf die Motorhauben oder warfen Flaschen. Über 50.000 Besucher waren bei dem Volksfest, von denen schätzungsweise die Hälfte betrunken gewesen sei, teilte die Polizei am Morgen mit. Gegen 2 Uhr sei die Situation dann eskaliert. Die Randalierer bauten Barrikaden auf, warfen Toilettenhäuschen um und setzten sie in Brand. Stangen, Flaschen und Steine flogen. Die Feuerwehr konnte die Brände nicht sofort löschen, da sie selbst angegriffen wurde.

Erst nach drei Stunden sei es der Polizei gelungen, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Zwölf der 90 eingesetzten Beamten wurden verletzt, eine Person wurde festgenommen.

Am Morgen blieben Polizeikräfte noch vor Ort, während Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit den Aufräumarbeiten begannen. Das Stadtteilfest soll am Sonntag normal weitergehen.



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