Nach Sturz bei "Comet"-Verleihung Manson-Drummer geht es wieder besser

Gehirnerschütterung, gebrochene Nase, Trümmerbruch im rechten Arm und Handgelenk. Das ist die Diagnose nach dem schweren Sturz von Schock-Rocker Ginger Fish bei der "Comet"-Preisverleihung in Köln. Der Drummer von Marilyn Manson ist aber transportfähig für den Heimflug in die USA.

Köln - "Ginger ist noch unter Beobachtung, aber ihm geht es wieder besser, er fliegt Sonntag", zitiert "Bild am Sonntag" Keyboarder Wayne. Der Schlagzeuger der US-Band war am Freitagabend bei der "Comet"-Preisverleihung gegen Ende des Auftritts von der Bühne zwei Meter in die Tiefe gestürzt. Der Musiker wurde nach dem Sturz ins Kölner Universitätsklinikum gebracht und am Samstag wieder entlassen. Die Diagnose der Ärzte: Gehirnerschütterung, gebrochene Nase, Trümmerbruch im rechten Arm und Handgelenk.

Die Show wurde nach dem Unfall für 20 Minuten unterbrochen. Der Schauspieler Ralf Bauer und der Komiker Elton überbrückten für das Publikum die Wartezeit. Fish war bereits vor vier Jahren von einer New Yorker Bühne gestürzt. Er hatte sich dabei am Schlüsselbein verletzt.

Der Medienpreis "Comet" wurde am Freitag zum zehnten Mal an Musikschaffende verliehen. Ausgezeichnet wurden unter anderem das Pop-Duo Rosenstolz, Dick Brave (alias Sasha), Avril Lavigne, die Fantastischen Vier, R.E.M. und die Black Eyed Peas.