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Uta Ranke-Heinemann, 93

aus SPIEGEL Chronik 1/2021
Foto:

Volker Hartmann / ddp images/dapd

* 02.10.1927
† 25.03.2021

Jungfrauengeburt? Was soll das? Es war besonders die Sexualmoral der katholischen Kirche, die die Theologin Uta Ranke-Heinemann kritisierte, sie verlor ihre Lehrerlaubnis wie zuvor Hans Küng. Sie schrieb Bestseller (»Eunuchen für das Himmelreich«), saß viel in Talkshows. Dass 1999 nicht sie, sondern Johannes Rau die Wahl zum Bundespräsidenten gewann, hat die rebellische Tochter des Ex-Bundespräsidenten Gustav Heinemann verkraftet. Sie brauchte kein Staatsamt, um Wirkung zu zeigen.

bsu

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