Nackt vor Barack Obama "Flitzer" wollte Million gewinnen

Ein "Flitzer", der bei einer Wahlkampfveranstaltung von Barack Obama festgenommen worden ist, war auf der Jagd nach einer Million Dollar. Ein US-Milliardär hatte eine Prämie für denjenigen ausgelobt, der vor dem Präsidenten "blankzieht".

AP

Philadelphia - Hinter dem Nacktauftritt eines jungen Mannes bei einer Wahlkampfveranstaltung mit US-Präsident Barack Obama steckt nach eigenen Angaben der Milliardär Alki David und ein von ihm ausgelobter Gewinn in Höhe von einer Million Dollar.

Aufgabe war es, sich vor dem Präsidenten zu entblößen und dabei den Schriftzug von seiner Internetseite auf der Brust zu zeigen, sagte der Milliardär. Er sei ein Anhänger von Obama, aber flitzen sei ein bewährtes Mittel, um Aufmerksamkeit zu bekommen, sagte David den Zeitungen "Philadelphia Inquirer" und "Philadelphia Daily News". Er betreibt die Internetseiten FilmOn und Battlecam.com.

Der 24-jährige New Yorker Juan J. Rodriguez hatte als Erster versucht, die Millionenprämie zu kassieren. Er war am Sonntag unter anderem wegen unsittlicher Entblößung und ungebührlichen Benehmens in Gewahrsam genommen worden, berichtete die Polizei.

Inzwischen ist Rodriguez gegen Zahlung einer Kaution wieder auf freiem Fuß. Seine Familie brauche das Geld, sagte er zu Reportern. Er sei guter Hoffnung, die Prämie zu kassieren, da er alles Erforderliche dafür getan habe.

kng/dapd



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