+++ EM-Newsblog +++ Englische und russische Fans randalieren in Marseille

Vor dem Spiel England gegen Russland haben Fans in Marseille erneut randaliert. Die Polizei setzte Tränengas ein. Der EM-Newsblog.


@@23:57 Uhr

Der Tag der Krawall-Fans

Der Tag endet mit Bildern der Gewalt aus Marseille. Unsere Texte zu den Ausschreitungen im Hafen und im Stadion finden Sie hier:

Tag der Gewalt in Marseille
Eklat bei EM-Spiel in Marseille

Unseren Newsblog beenden wir an dieser Stelle.

@@20:23 Uhr

Putin sorgt für Ruhe vor EM-Spiel

Vor dem Spiel gegen England hat Präsident Wladimir Putin der russischen Mannschaft offenbar höchstpersönlich einen ruhigen Schlaf beschert. Eigentlich sollte in der Nähe des Teamhotels ein Konzert stattfinden - doch das wurde kurzerhand abgesagt.

"Nachdem die russischen Spieler sogar bei Putin angerufen und klargemacht haben, dass da nicht zu viel Krach sein sollte, respektieren wir ihre Bitte", sagte Marseilles Bürgermeister Jean-Claude Gaudin der Nachrichtenagentur AFP.

Der Künstler Cerrone gab sich verständlich. "Cerrone kann die Situation total verstehen und hat seine Zusage gegeben, nach Marseille zurückzukehren und das Konzert am 10. Juli, in der Nacht des Finals, zu geben", teilte die Stadt mit.

@@19:33 Uhr

Wales-Superstar Gareth Bale bricht Fan die Nase

Gareth Bale hat einem Fan unmittelbar vor dem EM-Spiel gegen die Slowakei die Nase gebrochen. Ein Schuss des Stürmers sei beim Aufwärmen direkt im Gesicht eines walisischen Fans gelandet, berichtete die spanische Tageszeitung AS. Der Mann begann sofort zu bluten. Bale sah die Verletzung und entschuldigte sich umgehend.

Sehen Sie hier das Spiel Wales-Slowakei im High-Liveticker.

@@19:01 Uhr

Ausrasten geht auch in schön

Im walisischen Cardiff haben sich Fans unbändig über das 1:0 ihrer Mannschaft gegen die Slowakei gefreut. Ein Video zeigt die Reaktion nach dem Freistoß. Getränke fliegen durch die Luft, Menschen springen herum und liegen sich in den Armen und ein Fan kniet auf dem Boden.

Sehen Sie hier das Video in voller Länge:

@@18:28 Uhr

Aus unserer Serie "Heute in Holland"

@@16:51 Uhr

Wieder Ausschreitungen in Marseille

Am Nachmittag vor dem Spiel England-Russland ist es in Marseille zu Krawallen gekommen. Die Polizei feuerte Tränengas auf Fußballfans im Alten Hafen der Stadt. Ein britischer Fan schwebt nach Berichten der Regionalzeitung "La Provence" in Lebensgefahr.

"Die Polizei hat in Auseinandersetzungen eingegriffen, an denen Fans aus England, Russland und Frankreich beteiligt waren. Es war massiv, aber nach wenigen Minuten ist wieder Ruhe eingekehrt", teilten die Behörden mit. Sechs Menschen wurden festgenommen.

Es ist der dritte Tag in Folge, an dem es zu Ausschreitungen in der Stadt gekommen ist. Die Polizei setzte dabei jeweils Tränengas ein und nahm mehrere Fans fest. Dieses Video der Lokalzeitung "La Provence" zeigt die Situation:

Lesen Sie hier weitere Einzelheiten zu den Ausschreitungen - und warum die Fans der Polizei die Schuld geben.

@@16:33 Uhr

Zwei Söhne, zwei Länder: Mutter trägt T-Shirt mit beiden Flaggen

Für welches Team ist man als Mutter, wenn die Söhne gegeneinander spielen? Für beide, hat sich die Mutter der Brüdervon Granit und Taulant Xhaka entschieden. Beim Spiel am Samstag hat sie ein T-Shirt mit einer halben albanischen und einer halben schweizerischen Flagge getragen:

Es ist das erste Mal in der Geschichte der Europameisterschaft, dass zwei Brüder mit unterschiedlichen Mannschaften gegeneinander spielen. Wie es dazu kam, können Sie hier nachlesen.

@@ 15:40 Uhr

Razzia gegen illegale Wettbüros

Mit Beginn der EM rückt die Polizei in Thailand illegalen Wettbüros zu Leibe. Spezialeinsatzkräfte stürmten am Freitagabend in Bangkok zwei geheime Wettzentren, nahmen zehn Glücksspieler fest und beschlagnahmten fünf Computer, Geld und Wettlisten, berichtete die "Bangkok Post". Die verbotenen Wett-Einrichtungen in dem südostasiatischen Land sollen schätzungsweise rund 50 Milliarden Baht (1,25 Milliarden Euro) umsetzen. Die Polizei will während der gesamten EM-Dauer weiter mit Razzien gegen die Glücksspieler in Thailand vorgehen.

@@ 15:09 Uhr

Public-Viewing: Betrunkener zerhackt TV-Kabel

Schreck für deutsche EM-Fans: Mit einer Axt ist ein 55-Jähriger auf Zuschauer beim Public-Viewing einer Gaststätte in Sachsen zum Start der EM losgegangen. Der Betrunkene aus der Nachbarschaft zerhackte am Freitagabend kurzerhand mehrere Kabel der vor dem Lokal aufgestellten Tonanlage und bedrohte Gäste, wie die Polizei in Görlitz mitteilte. Er hatte zuvor vergeblich darum gebeten, den Ton leiser zu stellen und war später mit der Axt zurückgekehrt. Im folgenden Gerangel wurde ein 33-Jähriger leicht am Arm verletzt, ehe andere Gäste den Angreifer stoppten. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt.

@@ 15:01 Uhr

Lineker lässt es erneut drauf ankommen

Englands Ex-Nationalspieler Gary Lineker kann es nicht lassen. "Wenn England den EM-Titel holt, moderiere ich das erste Spiel der EM 2020 in Unterhose. Bei Leicester hat es schließlich auch funktioniert", twitterte der BBC-Moderator. Er hatte vergangenen Dezember gegen den späteren Sensations-Meister Leicester getippt und muss daher kommende Saison die Sendung "Match of the Day" in Unterhose präsentieren.

@@ 14:47 Uhr

Albanien gegen die Schweiz: Neun Bundesligaprofis dabei

Nur noch wenig Minuten bis zum Anpfiff der zweiten EM-Partie: Albanien gegen die Schweiz. Dabei stehen insgesamt neun Bundesligaprofis auf dem Platz. Die Eidgenossen bieten in Yann Sommer, Granit Xhaka (beide Borussia Mönchengladbach), Fabian Schär (1899 Hoffenheim), Johan Djourou (Hamburger SV), Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg), Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt) und Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen) sieben Spieler aus der höchsten deutschen Klasse auf. Ihnen stehen der Kölner Mergim Mavraj und Amir Abrashi vom Aufsteiger SC Freiburg gegenüber.

Albanischer Fan im Stade Bollaert-Delelis in Lens
Getty Images

Albanischer Fan im Stade Bollaert-Delelis in Lens

@@ 14:25 Uhr

Wilmots motiviert mit Zeitungsartikel in der Kabine

Psychotricks der Trainer: Belgiens Teamchef Marc Wilmots will vor dem ersten Spiel bei der EM gegen Italien zur Motivationshilfe einen Zeitungsartikel in der Kabine aufhängen. Der italienische Stürmer Lorenzo Insigne hatte zuvor gesagt, dass Belgien "in der Abwehr nicht sehr kompakt" stehe. "Dass Belgien über die Verteidigung zu packen ist? Das werde ich mit meinen Spielern besprechen, den Artikel lasse ich ausdrucken und in der Kabine aufhängen", konterte Wilmots: "So kann ich meine Spieler noch mehr motivieren." Die Belgier treffen am Montag (21 Uhr) in Lyon auf die Italiener.

@@ 12:58 Uhr

Noel Gallagher setzt auf Deutschland

Liebe englische Nationalmannschaft, ihr müsst jetzt ganz tapfer sein: Denn ausgerechnet einer der bekanntesten Fußballfans des Landes glaubt nicht an den Erfolg der "Three Lions". Ex-Oasis-Gitarrist Noel Gallagher würde eher auf Deutschland wetten. "Wenn ich 500 Euro auf den Europameister setzen würde, dann in jedem Fall auf Deutschland", schreibt der Musiker in einem Gastbeitrag im "Tagesspiegel".

Muisker Noel Gallagher
DPA

Muisker Noel Gallagher

"Ihr habt Weltklasseleute wie Müller, dann Neuer, den besten Torwart, und Özil, wenn er mal Lust hat." Er wisse nicht, wer Deutschland gefährlich werden solle, so Gallagher. "Ich verstehe das ganze Gerede, England sei eine Weltmacht im Fußball, sowieso nicht. Das ist ein Märchen." So sei Trainer Roy Hodgson einfach nicht gut und Kapitän Wayne Rooney "lausig". Gallagher ist langjähriger Fan von Manchester City.

Immerhin: Aufmunternde Worte für das englische Team, das am Samstagabend gegen Russland ins Turnier startet, gab es dagegen aus dem Königshaus. Prinz William wünschte Trainer Roy Hodgson in einer Videobotschaft alles Gute. "Wie Millionen von Fans werde ich das Team während des Spiels gegen Russland anfeuern. Seien sie versichert, dass jeder in der Heimat sie in jedem Spiel unterstützt", sagte der 33-Jährige. Gallagher hatte er da wohl vergessen.

@@ 12:44 Uhr

Lewandowski, "nicht Messi oder Ronaldo"

Er möchte seinen Spieler sicher auch etwas starkreden: Polens Nationaltrainer Adam Nawalka ist von der "beste Nummer neun der Welt" überzeugt: "Ich würde Robert für keinen Spieler der Welt eintauschen, nicht mal für Messi oder Cristiano Ronaldo", sagte er im Hinblick auf Robert Lewandowski. Die Hoffnungen einer ganzen Nation ruhen auf den Schultern des 27-jährigen Stürmers von Bayern München. Der gebürtige Warschauer erzielte als erster Bundesligaspieler seit mehr als 30 Jahren 30 Tore, glänzte zudem mit einer Rekordausbeute in der polnischen EM-Qualifikation (13 Tore) und als zweitbester Vollstrecker der Champions League (9).

@@ 12:31 Uhr

Polizeibilanz: sieben Verletzte

Nach den beiden Abenden mit Tränengas und Flaschenwürfen in Marseille meldete die Polizei sieben Verletzte, darunter vier Beamte. Am Donnerstag waren zunächst 250 englische Fans auf einheimische Jugendliche getroffen, später kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Am Freitag mussten die Beamten englische und russische Rowdys trennen. Gläser und andere Gegenstände flogen durch die Luft, die Polizei antwortete mit Tränengas. Sieben Fans wurden in Gewahrsam genommen. "Wir sind angesichts der chaotischen Szenen wirklich enttäuscht und verurteilen dieses Verhalten", teilte der englische Verband FA mit.

@@ 12:16 Uhr

Jürgen Kohler: "Mir ist das Sicherheitsrisiko zu hoch"

Der frühere Weltmeister Jürgen Kohler wird aus Furcht vor möglichen Anschlägen nicht nach Frankreich reisen. "Nein, mir ist das Sicherheitsrisiko zu hoch. Da bleibe ich lieber vor dem Fernseher", sagte der 50-Jährige der "Kölnischen Rundschau". Kohler weiter: "Ich glaube, dass da was passieren wird. Wie sollen sie das verhindern? Es muss ja nicht im Stadion sein." Er habe sogar bei einem Stadionbesuch in Deutschland ein "mulmiges Gefühl", sagte der Weltmeister von 1990.

@@ 11:41 Uhr

Nationalspieler Garics will beide Hymnen singen

Österreichs Nationalspieler György Garics vom Bundesligisten Darmstadt 98 will vor dem Auftaktspiel seiner Elf gegen Ungarn am Dienstag in Bordeaux beide Nationalhymnen mitsingen. Das sagte der Kicker mit ungarischen Wurzeln einem Nachrichtenportal aus Österreich. "Es werden schon besondere Emotionen kommen. Ich habe noch nie die ungarische Hymne auf dem Rasen gehört. Die österreichische singe ich auf jeden Fall mit. Wenn ich vielleicht auch bei der ungarischen mitsinge, kann mir das keiner übel nehmen", äußerte Garics, der als 14-Jähriger aus Ungarn ins Internat von Rapid Wien übersiedelte und dessen Eltern nach wie vor in Ungarn leben.

@@ 11:32 Uhr

Ruhige Lage, großer Jubel

Die Lage während des Eröffnungsspiels von Gastgeber Frankreich gegen Rumänien war entspannt und friedlich. Insgesamt blieb alles ruhig, sogar die Bahnstreiks sorgten weder auf dem Hin- noch auf dem Rückweg für größere Probleme. An den vielen Kontrollstationen rund um das Stade de France bildeten sich zwar lange Schlangen, die meisten Fans blieben aber entspannt - einer ausgelassenen Fußballparty stand so beim 2:1-Sieg der Franzosen nichts entgegen.

@@ 11:05 Uhr

Die Couchpotatoes der EM: Wir müssen leider zu Hause bleiben

Karim Benzema litt vor dem Fernseher mit. Am Ende freute sich aber auch der derzeit wegen seiner Verwicklung in eine Erpressungsaffäre ausgemusterte Stürmerstar der französischen Fußball-Nationalmannschaft über den 2:1-Sieg zum EM-Auftakt gegen Rumänien."Bravo der ganzen Mannschaft", schrieb der 28 Jahre alte Profi von Champions-League-Sieger Real Madrid bei Twitter. Zuvor hatte er ein Bild bei Instagramm gepostet, das ihn vor einem großen Flachbildschirm zeigte. Benzema ist nicht der einzige Star, der bei der EM nicht dabei ist, wie diese leicht hämische Illustration zeigt:

Sollten Sie die Fußballer nicht erkennen, haben wir hier für Sie noch mal eine Bilderstrecke mit den Couchpotatoes der EM:

Fotostrecke

20  Bilder
Skandalprofis und Verletzte: Diese Stars fehlen bei der EM

@@ 10:30 Uhr

Claudia Neumann erste weibliche Live-Kommentatorin

Wenn am Samstag um 18.00 Uhr das EM-Gruppenspiel zwischen Wales und der Slowakei angepfiffen wird, fällt eine der letzten Bastionen im Fußball: Claudia Neumann wird im ZDF als erste Frau bei einem Männerfußball-Großereignis live ein Spiel kommentieren. Das Interesse hätte für ihren Geschmack aber durchaus geringer ausfallen können. "Ich könnte auf diese Art von Aufmerksamkeit sehr gut verzichten", sagte sie. Bereits 2011, bei der Frauen-WM, war Neumann die erste Frau, die im deutschen Fernsehen live Spiele kommentierte. Sogar Frauenfußball war bis dahin reine Männersache.

@@ 10:10 Uhr

Del Bosque stärkt Keeper de Gea den Rücken

Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque hält trotz der Negativ-Schlagzeilen zu seinem Torhüter David de Gea. "Wir haben uns mit ihm zusammengesetzt, damit der Trainerstab seine Erklärung kennenlernt. Er hat uns diese ruhig dargestellt, und wir werden ihm jegliche Unterstützung geben", sagte der 65-Jährige in Interviews gegenüber spanischen Medien.

Torhüter de Gea im Training
Getty Images

Torhüter de Gea im Training

"Ich sehe keinen Grund, an ihm zu zweifeln. Wir werden das Gleiche tun, wie wir er es getan hätten, wenn nichts passiert wäre", sagte der Chefcoach. Um de Gea hatte es am Freitag großen Wirbel gegeben. Der 25-Jährige von Manchester United ist einem Medienbericht zufolge in einen Skandal um einen Pornoproduzenten verwickelt. Der Keeper selbst bezeichnete die Vorwürfe als "Lüge" und "Fälschung".

@@ 10:05 Uhr

"Wir sind jung, wir sind naiv"

Mein Haus, mein Auto, mein Goldkettchen - nach diesem Motto präsentieren sich viele Fußballprofis in der Öffentlichkeit. Der bisherige Gladbacher Bundesligaprofi Granit Xhaka und sein Bruder Taulant dagegen liefern jeden Monat große Teile ihres Gehalts bei den Eltern ab. "Natürlich haben wir ein eigenes Konto, aber 80 Prozent unserer Einkommen geben wir zu Hause ab. Wir sind jung, wir sind naiv. Geld kommt, Geld kann schnell wieder gehen", sagte der Schweizer Fußball-Nationalspieler in einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Xhaka, Sohn kosovarischer Eltern, will bescheiden bleiben. "Ich bin kein Freund von Autos, ich brauche diese Protzmaschinen nicht. Ich gebe auch nicht 20.000 oder 30.000 Euro für einen Urlaub aus. Das werde ich nie tun. Ich bin Jahr für Jahr im Kosovo und sehe Menschen, die nicht jeden Tag etwas zu essen haben. Das berührt mich."

@@ 9:41 Uhr

Keine Probleme durch Pilotenstreik

Noch befindet sich die deutsche Mannschaft in Annecy am Boden - vom angekündigten Pilotenstreik der Air France ist die Mannschaft nicht betroffen. Aber die Maschine steht bereits auf dem Rollfeld. Wer es ganz genau wissen will: Es handelt sich um eine Dornier 328.

@@ 9:21 Uhr

Der Tippkick von Nelly

Tier tippt Sachen: Elefant Nelly aus dem Serengeti-Park in Hodenhagen in Niedersachsen mag Fußbälle - deshalb muss das Tier als Orakel für das Auftaktspiel der deutschen Mannschaft herhalten. Wer laut der Expertise der Dickhäuter-Frau gewinnt, sehen Sie in der Fotostrecke:

@@ 8:43 Uhr

Hinterseer, Lukas und Hinterseer, Hansi

Fun Fact zu den EM-Spielern: Österreichs Offensivspieler Lukas Hinterseer kickt beim FC Ingolstadt und ist Neffe von Schlagersänger Hansi Hinterseer. Auch gut zum Angeben beim Grillfest mit den Fußballkumpels oder im Büro: Alle Spielernamen in Islands Team enden mit der Silbe "son": Ihr Nachname besteht traditionell aus dem Namen des Vaters, eher selten aus dem der Mutter. Aron Gunnarssons Papa heißt zum Beispiel Gunnar.

@@ 8:43 Uhr

Starke TV-Quote

Das ZDF verbuchte bei der Live-Übertragung des EM-Eröffnungsspiel eine überragende Quote. Im Schnitt 15,47 Millionen Fußballfans verfolgten am Freitag den 2:1-Erfolg von Gastgeber Frankreich in Saint-Denis gegen Rumänien. Der Marktanteil betrug 50 Prozent. Bei der Moderation unmittelbar vor Spielbeginn schauten schon 11,40 Millionen (MA: 39,1 Prozent zu). Auch nach dem Abpfiff verfolgten noch 7,17 Millionen (MA: 32 Prozent) die Übertragung im Zweiten.

@@ 8:15 Uhr

Frag den "Man of the Match"

Auch in den sozialen Netzwerken haben sich die Programmierer auf die EM eingestellt: Twitter etwa fügt automatisch Emojis zu bestimmten Hashtags hinzu: #Euro2016 wird mit dem EM-Pokal versehen, die Länderkürzel wie #GER, (Deutschland) #FRA (Frankreich) oder #ISL (Island) bekommen Fußbälle in den Landesfarben. Groß- und Kleinschreibung spielen dabei keine Rolle. Auch die Slogans der 24 Teams sollen ihr Emoji kriegen - etwa #JederFuerJeden, #TogetherForEngland und #VamosEspaña (nur mit Tilde über dem n!). Unter dem Hashtag #AskMotM können Nutzer dem "Man of the Match" (Spieler der Begegnung) Fragen stellen - die besten bekommt derjenige dann vorgesetzt.

- Fans auf Facebook können ihr Profilbild mit dem Banner ihres Teams unterlegen - allerdings nur, wenn ihre Lieblingsmannschaft Deutschland, Portugal oder Spanien ist. Die restlichen Teilnehmer finden sich bei den "Frames" nicht, dafür aber unzählige andere Sportmannschaften.

- Mithilfe von Twitter, Facebook und Instagram können Fans den Eiffelturm jeden Abend während der EM in den Farben ihres Teams erstrahlen lassen: Die Mannschaft mit den meisten Erwähnungen per Hashtag gewinnt. Etwa zehn Minuten nach dem letzten Abpfiff eines Spieltags wird das Pariser Wahrzeichen angestrahlt. Auch ausgewählte Posts sollen dort erscheinen.

@@ 7:40 Uhr

Koffer packen für das Auftaktmatch

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bricht am Morgen von ihrem Quartier in Évian-les Bains am Genfer See nach Lille auf - das gecharterte Flugzeug der Nationalelf startet um 11.25 Uhr von Annecy und soll um 12.45 Uhr in Lille landen. Im Norden Frankreichs steht am Sonntag das erste EM-Gruppenspiel für den Weltmeister an. Gegner im Stade Pierre Mauroy ist dann die Auswahl der Ukraine.

Das Stadion in Lille
REUTERS

Das Stadion in Lille

Die Strecke zum Stadion wollen Tausende deutsche Fans am Sonntag zu Fuß absolvieren. Für den "Fanwalk" der rund fünf Kilometer lange Strecke aus der Innenstadt zum Stadion im Vorort Villeneuve-d'Ascq erwarten die französischen Behörden zwischen 3000 und 5000 Anhänger, teilten sie mit. Dabei sollen auch einige deutsche Polizisten zur Sicherheit mitlaufen, hieß es. Ähnlich Aktionen hatte es auch schon bei der WM 2014 in Brasilien gegeben.

@@ 7:36 Uhr

Kampf unter Brüdern

Am zweiten Tag der EM steht ein spezielles Duell an: Bei der Partie Albanien gegen die Schweiz, die heute um 15 Uhr in Lens angepfiffen wird, kommt es zum Familienduell zwischen Granit Xhaka und seinem Bruder Taulant. Granit ist ein Schlüsselspieler der Schweizer Nationalmannschaft, sein Bruder Taulant spielt für Albanien.

Granit Xhaka (l.) und sein Bruder Taulant
AFP

Granit Xhaka (l.) und sein Bruder Taulant

Die Eltern der beiden Mittelfeldakteure sind Albaner, waren aber vor Jahren nach Basel gezogen, wo auch die Brüder aufwuchsen. Beide durchliefen Schweizer Jugend-Nationalteams, aber nur Granit startete später auch in der "Nati", dem A-Team der Schweiz, durch. Taulant, der für den FC Basel spielt, entschied sich für Albanien.

@@ 7:12 Uhr

Irland hoffe auf Keane

Rekord-Angreifer Robbie Keane steht der irischen Fußball-Nationalmannschaft im ersten EM-Spiel am Montag gegen Schweden wohl zur Verfügung. "Es sieht viel besser aus als vor sieben Tagen. Es geht ihm gut im Moment", sagte Irlands Nationalcoach Martin O'Neill. Der 35 Jahre alte Torjäger von Los Angeles Galaxy litt zuletzt an einer leichten Wadenverletzung und drohte für die Partie gegen Schweden (18.00 Uhr) in Saint-Denis auszufallen.

joe/dpa/sid



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