Naturkatastrophen Viele Tote bei Erdbeben in Iran

Bei drei aufeinander folgenden Erdbeben sind im Westen Irans Dutzende Menschen getötet und mehr als tausend verletzt worden. Unter den Bewohnern, die aus dem Schlaf gerissen wurden, brach Panik aus.

Teheran - Nach Angaben der Behörden wurden durch die Beben mindestens 70 Mschen getötet und mehr als 1250 weitere verletzt. Die Erdstöße mit Stärken zwischen 4,7 und 6,0 auf der Richterskala hätten das Gebiet um die Stadt Dorud erschüttert und seien auch noch in der Nachbarprovinz Hamedan zu spüren gewesen. Viele Häuser in Dorud und den umliegenden Ortschaften seien eingestürzt. Am schlimmsten betroffen ist der Ort Borudscherd, in dem mindestens 45 Menschen starben. Rettungsteams aus anderen Landesteilen sind auf dem Weg ins Erdbebengebiet.

In der betroffenen Region brachen Strom- und Telefonnetz zusammen. Unter den Bewohnern, die zumeist aus dem Schlaf gerissen wurden, brach Panik aus. Viele rannten ins Freie und trauten sich nicht mehr, in ihre Häuser zurückzukehren.

Iran wird immer wieder von Erdbeben erschüttert. Das seit Jahren schwerste ereignete sich Ende 2003 in der südöstlichen Stadt Bam, wo rund 26.000 Menschen ums Leben kamen.

als/AP/dpa

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