Nazi-Hund Verfahren gegen Adolfs Herrchen eingestellt

Das Verfahren gegen das Herrchen des "Nazi-Hundes" ist eingestellt worden. Der Berliner hatte den Schäferhundmischling so dressiert, dass er den Hitlergruß beherrscht. Es wird aber wegen anderer Vergehen Anklage erhoben werden.


Adolf in seiner Hütte: Pfote hoch auf Befehl
REUTERS

Adolf in seiner Hütte: Pfote hoch auf Befehl

Berlin - "Adolf, sitz! Mach' den Gruß!" befahl Hundeführer Roland T. - und Adolf gehorchte: Er hob die rechte Pfote - und zwar in Gegenwart von Polizisten, die den Mann im März 2002 im Berliner Bezirk Tempelhof kontrollieren wollten.

Wegen dieses vermeintlichen Hitlergrußes wird sich der 54-Jährige nicht verantworten müssen. Doch komme der Mann trotzdem vor Gericht, wie der Sprecher der Berliner Justiz mitteilte.

Denn der Frührentner soll selbst im vergangenen Jahr den Hitlergruß gezeigt und zudem "Sieg Heil!" gerufen haben. Im Mai und im Oktober sei der Berliner erneut auffällig geworden, hieß es. Unter anderem soll er ein T-Shirt mit Hitler-Bild getragen haben.



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