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Wirecard–Skandal Nebelkerzen aus Moskau zum Verbleib Marsaleks

aus DER SPIEGEL 23/2022

Die russische Regierung hat bestritten, dass der flüchtige Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek sich auf ihrem Territorium aufhält. Nach SPIEGEL-Informationen überstellte die russische Botschaft in Berlin kürzlich ein entsprechendes Schreiben an den Bundesnachrichtendienst. Demnach habe Moskau Hinweise, dass Marsalek mindestens seit Januar 2022 in Kasachstan stecke. Deutsche Stellen sollten doch die dortigen Behörden um Informationen bitten. Im Berliner Behördenapparat glaubt das kein Mensch. Die Rede ist von einer Dreistigkeit Moskaus. Der frühere Manager Marsalek hatte sich kurz nach dem Zusammenbruch des Wirecard-Konzerns nach Minsk in Belarus abgesetzt. Von dort soll er nach Russland gereist sein. Er soll sich länger in Moskau aufgehalten haben.

fis, mba
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