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Spenden Neue Zweifel am Einsatz von Missio-Spendengeldern

aus DER SPIEGEL 26/2022

Ein internes Dokument weckt neue Zweifel, ob das katholische Hilfswerk Missio in Aachen Spendengelder ausreichend dafür einsetzt, die Kirche in armen Ländern zu versorgen. Missio hatte kürzlich eine Rücklage von rund 100 Mil­lionen Euro für erforderlich erklärt, um in schwachen Spendenjahren die laufenden Pro­jekte abzusichern (SPIEGEL 21/2022). Im Prüfbericht für das Jahr 2018 heißt es jedoch, »Projektbewilligungen« würden »nur in dem Umfang ausgesprochen, wie Spendeneingänge und sonstige Zuwendungen bereits geflossen sind«.

Aus: DER SPIEGEL 26/2022

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Ein Ausfallrisiko bestand demnach offenbar von vornherein nicht. Entsprechend bestätigte Missio nun, dass der Missio-Förderverein, bei dem allein seit 2012 knapp 50 Millionen Euro liegen, noch nie seinen Vermögensstock antasten musste. Ebenfalls erscheint fragwürdig: Zwar hat der Förderverein 2020 rund 500000 Euro aus Erträgen an Missio überwiesen, um die Hilfsarbeit zu unterstützen. Dem steht aber gegenüber, dass Missio dem Verein 753600 Euro Jahresmiete zahlt, weil es ihm sein Gebäude übertragen hat – laut Hilfswerk, um die Ausgaben für das Gebäude besser absehen zu können.

amp
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