Nordrhein-Westfalen Bombendrohung gegen Bank - Kind löst Polizeieinsatz aus

Stundenlang waren am Freitag die Straßen rund um eine Bank in Neuss wegen einer Bombendrohung gesperrt. Nun zeigt sich, dass der Streich eines Jungen dahintersteckt.

Eine Bank in der Neusser Innenstadt wurde evakuiert, ein angrenzender Gastronomiebetrieb ebenfalls, mehrere Stunden waren die Straßen rund um die Bankfiliale gesperrt: Wegen einer Bombendrohung rückte die Polizei zu einem Großeinsatz aus. Nun hat ein zwölfjähriger Junge gestanden, für den Einsatz am Freitag verantwortlich zu sein.

Er habe einen Zettel mit der Drohung in einen Briefkasten des Geldinstituts eingeworfen, als er dort mit seiner Mutter gewesen sei, teilte eine Polizeisprecherin mit. Eine Erklärung für sein Verhalten habe er nicht geben können.

Die Mutter hatte sich am Wochenende an die Polizei gewandt, nachdem sich ihr Sohn ihr gegenüber offenbarte. Sie selbst habe nichts davon mitbekommen.

Der Einsatz der Polizei endete am Freitagabend, ein Sprengsatz war nicht entdeckt worden. Die Polizei prüft nun, ob die Eltern für das Verhalten ihres Sohns haften und den Einsatz bezahlen müssen.

sen/dpa
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