New York City Mann stirbt bei Fahrstuhlabsturz

Als ein 30-Jähriger in New York City einen feststeckenden Aufzug verlassen wollte, sackte die Kabine plötzlich ab. Dabei hätte der Fahrstuhl offenbar gar nicht in Betrieb sein dürfen.

Ein New Yorker wurde von einem Fahrstuhl zerdrückt (Symbolbild)
Mike Segar/REUTERS

Ein New Yorker wurde von einem Fahrstuhl zerdrückt (Symbolbild)


In New York City ist ein Mann durch einen herabsackenden Fahrstuhl getötet worden. Der 30-Jährige hatte versucht, aus dem feststeckenden Fahrstuhl zu steigen, als sich dieser plötzlich in Bewegung setzte. Das berichtet die "New York Times".

Der Mann sei dem Bericht zufolge zwischen Aufzugkabine und Wand des Fahrstuhlschachts zerdrückt worden. Zuvor hätten bereits zwei Personen den Fahrstuhl verlassen können, drei weitere seien von der Feuerwehr aus dem Fahrstuhl gerettet worden.

Wie die "New York Times" weiter berichtet, war gegen die Hausverwaltung im Mai ein Bußgeld wegen des Verstoßes gegen Sicherheitsvorschriften verhängt worden. Üblicherweise müssen Fahrstühle so programmiert sein, dass sich die Türen zwischen zwei Stockwerken nicht mehr als wenige Zentimeter öffnen lassen. In dem betroffenen Gebäude im Viertel Kips Bay in Manhattan sei diese Funktion deaktiviert gewesen.

Die Hausverwaltung sei angewiesen worden, den Aufzug bis zu einer Reparatur aus dem Betrieb zu nehmen. Den Mietern sei nichts über Probleme mit dem Fahrstuhl bekannt gewesen.

hba/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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Seite 1
quark2@mailinator.com 23.08.2019
1.
Der Artikel in der Times sagt, daß er versucht hat, bei sich schließender Tür und schon abwärts fahrender Kabine noch schnell rauszuspringen. Natürlich sollte die Kabine mit offener Tür nicht fahren können, aber man sollte halt auch nicht durch den Spalt springen, wenn die Kiste schon fährt, zumal die Probleme in dem Gebäude wohl schon seit Jahren anhalten. Wir sind früher auch auf schon fahrende Züge aufgesprungen, als die Türen noch manuell waren. Wenn man sowas macht, ist man leider vor allem selbst für das Resultat verantwortlich. Heutzutage ist normalerweise alles 3x abgesichert. Vielleicht gewöhnen sich junge Leute so sehr daran, daß sie gar nicht damit rechnen, daß es noch wirklich gefährlich werden kann.
varesino 23.08.2019
2. Spon = bild
Wo ist er, der Spiegel Qualitäts-Journalismus? "Mann stirbt bei Fahrstuhlabsturz" Wie im Post#1 bemerkt ist kein Fahrstuhl abgestürzt, das Unglück geschah durch eine Fehlfunktion der Fahrstuhlsteuerung und Leichtsinn. Der Fahrstuhl fuhr, er stürzte nicht ab. Also SPON gleich Klick-Bait und Nutzung typischer Aufzugs-Ängste. Peinlich.
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