Silvester in New York Rund eine Million Menschen begrüßen 2020 auf dem Times Square

3, 2, 1: Happy New Year! Konfettiregen, die gigantische Kristallkugel und eine Million Menschen - so begann das neue Jahrzehnt auf dem Times Square in New York.
New Year in New York: Konfetti auf dem Times Square

New Year in New York: Konfetti auf dem Times Square

Foto: Ben Hider/ DPA

Mit großem Jubel, Konfettiregen und ausgelassenem Gesang haben rund eine Million Menschen das neue Jahr auf dem New Yorker Times Square begrüßt. Um Mitternacht wurde traditionsgemäß ein leuchtender Kristallball an einem Fahnenmast mit einem 60 Sekunden langen Countdown zum Jahreswechsel herabgesenkt. Weil sich Schüler in diesem Jahr so stark gegen die Klimakrise engagiert haben, durften Lehrer von naturwissenschaftlichen Fächer und ihre Schüler diesmal den Knopf für den sogenannten "ball drop" betätigen.

Danach stimmten die Feiernden die Lieder "Auld Lang Syne" und "New York, New York" an. Auf mehreren Bühnen waren zuvor unter anderem der Rapper LL Cool J, die Sängerin Alanis Morissette, Village People und die K-Pop-Band BTS aufgetreten.

Viele Menschen waren schon am Vormittag zum Times Square mitten in Manhattan gekommen, um sich die besten Plätze bei dem auch live im US-Fernsehen übertragenen Spektakel zu sichern. Alkohol und eigenes Feuerwerk waren dabei wie immer nicht erlaubt. Auch leichter Regen hielt die Besucher nicht vom Feiern ab.

Startschuss zum Neujahrslauf im Central Park

Das Großereignis auf dem Times Square fand erstmals 1904 statt, als die Zeitung "New York Times" die Eröffnung ihres neuen Verlagshauses an dem zentral gelegenen Platz in Manhattan mit einem Silvester-Feuerwerk feierte. Seitdem ist die Party vor allem bei Touristen sehr beliebt. Im Central Park gab es um Mitternacht den Startschuss für ein großes Feuerwerk und einen traditionellen rund sechs Kilometer langen Silvester-Lauf durch den Park, an dem jedes Jahr Tausende Menschen teilnehmen.

Auch Sydney zündete in diesem Jahr sein gigantisches Feuerwerk - trotz der schweren Buschfeuer, die das Land bedrohen und die schon 13 Menschenleben forderten. Große Teile des Kontinents sind im Ausnahmezustand, es herrschen Feuerverbote entlang der Küste. Unter anderem hat die Hauptstadt Canberra die Silvester-Feuerwerke aufgrund starker Winde und Trockenheit abgesagt. Dass Sydneys Stadtverwaltung das Feuerwerk dennoch stattfinden ließ, löste nicht nur in der lokalen Presse scharfe Kritik aus.

hei/dpa