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Robin Williams Nicht jugendfreie Mrs. Doubtfire

aus DER SPIEGEL 13/2021
Foto:

akg-images / Album

• Der Schauspieler Robin Williams, der vor knapp sieben Jahren starb, liebte es zu improvisieren. Ob in Filmen wie »Good Morning, Vietnam« oder »Der Club der toten Dichter«: Einige der besten Szenen entstanden so. Auch in seiner Rolle als Kindermädchen Mrs. Doubtfire (siehe Foto) im gleichnamigen Film bat Williams den Regisseur Chris Columbus, nicht nur vom Blatt spielen zu dürfen. Dass dabei mehrere Versionen des Films entstanden, war bis jetzt nur ein Gerücht – das Columbus nun in einem Interview mit dem Branchenblatt »Entertainment Weekly« bestätigte. Durch Williams Improvisation seien 15 bis 22 Varianten jeder Szene entstanden, »unglaublich witzig«, sagt der Regisseur, aber nicht jugendfrei. Der Film sollte ein kommerzieller Erfolg werden, also entschied man sich für eine kinderfreundlichere Fassung – die Komödie brachte mehr als 400 Millionen Dollar ein, Williams bekam einen Golden Globe. Kommt nun eine alternative Version des Films? Es gibt eine Kampagne von Fans im Netz, die das fordert. Columbus ist bislang dagegen: Er möchte einige der alternativen Szenen lieber in einer Dokumentation zeigen.

evh
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