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Nach Sabotage in der Ostsee Behörden sichern verstärkt LNG-Pipeline in Niedersachsen

Der geplante LNG-Terminal in Wilhelmshaven ist für die deutsche Energiepolitik von großer Bedeutung. Nach SPIEGEL-Informationen will die Polizei das Projekt besser schützen, die Gefährdungslage sei »abstrakt hoch«.
aus DER SPIEGEL 41/2022
Bauarbeiten am Importterminal für Flüssiggas: Sicherheitsmaßnahmen erhöht

Bauarbeiten am Importterminal für Flüssiggas: Sicherheitsmaßnahmen erhöht

Foto: Sina Schuldt / picture alliance/dpa

Nach den mutmaßlichen Anschlägen auf die Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 in der Ostsee hat die Polizei Oldenburg die Sicherheitsmaßnahmen rund um das LNG-Terminal-Projekt in Wilhelmshaven verstärkt. Dabei steht die derzeit im Bau befindliche, rund 26 Kilometer lange Pipeline von der Anlegestelle für Flüssiggas bis zum Speicher in Etzel im Fokus der Behörden. Der Speicher ist an das deutsche Gasnetz angeschlossen.

Aus: DER SPIEGEL 41/2022

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»Nach den Angriffen auf die Ostseepipelines haben wir die Schutzmaßnahmen sowohl personell als auch technisch deutlich erhöht«, erklärt der Oldenburger Polizeipräsident Johann Kühme. Ein Angriff auf die Infrastruktur für Flüssiggas könnte »schwer­wiegende Auswirkungen auf die Energieversorgung in ganz Deutschland« haben.

Die Sicherheitsbehörden bewerten die Gefährdungslage als »abstrakt hoch«. Konkrete Hinweise auf einen Anschlag gebe es derzeit jedoch nicht. Der LNG-Terminal in Wilhelmshaven wird voraussichtlich der erste Standort in Deutschland sein, an welchem Tankschiffe mit Flüssiggas an­legen können. Die im Mai begonnenen Arbeiten sollen im Dezember abgeschlossen sein. Ein zweiter Terminal ist dort für 2023 geplant.

gud

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