Unglück in Norwegen Brücke stürzt ein und reißt Autofahrer in Fluss

Im Süden Norwegens ist eine erst zehn Jahre alte Holzbrücke eingestürzt und hat zwei Fahrzeuge ins Wasser gerissen. Zwei Männer konnten gerettet werden. Ermittler forschen nun nach den Gründen.
Luftaufnahme der eingestürzten Brücke über dem Fluss Gudbrandsdalslagen

Luftaufnahme der eingestürzten Brücke über dem Fluss Gudbrandsdalslagen

Foto: Stian Lysberg Solum / AFP

Der Tretten Bru ist 148 Meter lang und zehn Meter breit. Die Holzbrücke überquerte den Fluss Gudbrandsdalslagen im Süden Norwegens. Bis heute. Denn am Montag stürzte das Bauwerk ein und zog einen Lastwagen und einen Pkw zum Teil ins Wasser.

Einer der Fahrer habe sich selbst aus seinem Gefährt befreien können. Der Mann am Steuer des Lkw musste mit einem Hubschrauber gerettet werden. Beiden Männern gehe es gut, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Brücke in der Kommune Øyer nördlich von Lillehammer sei noch relativ neu, sagte der Sprecher. Warum sie einstürzte, ist noch Gegenstand von Ermittlungen.

Aufnahme einer Drohnenkamera vom Unglücksort

Aufnahme einer Drohnenkamera vom Unglücksort

Foto: STIAN LYSBERG SOLUM / EPA

Kurz nach dem Unglück hatten die Rettungseinheiten Drohnen mit Kameras in die Luft geschickt, um auszuschließen, dass noch weitere Personen im Wasser seien. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen demnach keine Informationen über weitere Betroffene vor.

Laut norwegischen Medien  waren die Pegel in den vergangenen Wochen stabil. Es habe kein Hochwasser geherrscht. Auch sei es nicht zu Überschwemmungen gekommen.

Der zweispurige Tretten Bru verband die E6 und die Landstraße 254. Er war 2012 eingeweiht worden.

ala/dpa
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