Norwegen Schneelawine zerstört Häuser auf Spitzbergen

Beim Abgang einer Schneelawine im hohen Norden Norwegens ist ein Mann gestorben, mehrere Menschen wurden verletzt. Medien berichten vom schwersten Unwetter auf Spitzbergen seit 30 Jahren.
Helfer in Longyearbyen: Mehrere Vermisste nach Schneelawine

Helfer in Longyearbyen: Mehrere Vermisste nach Schneelawine

Foto: Stringer/ dpa

Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen hat eine Schneelawine mehrere Menschen und zahlreiche Gebäude unter sich begraben. Ein Mann starb nach Angaben der Zeitung "Svalbardposten" in den Schneemassen. Unter den Verletzten sollen auch drei Kinder sein.

Die Lawine war am Samstagmorgen gegen 11 Uhr nahe dem Ort Longyearbyen abgegangen. Einige Holzhäuser wurden mehrere Meter weit mitgerissen, andere zerbarsten. Kurz nach dem Unglück wurden Rettungsteams und Ärzte vom norwegischen Festland eingeflogen.

Hunderte Einsatzkräfte und Anwohner schaufelten die Häuser frei und suchten nach Vermissten. Allerdings hatten die Behörden zunächst Schwierigkeiten zu ermitteln, wer sich zur Unglückszeit in den Gebäuden aufhielt. In Longyearbyen wurden Notunterkünfte und ein Hilfszentrum eingerichtet.

Spitzbergen, norwegisch Svalbard, ist eine Inselgruppe in der Arktis, die zu Norwegen gehört. Dort leben rund 2700 Menschen. In der Nacht vor dem Unglück herrschte der Zeitung zufolge  das schwerste Unwetter seit 30 Jahren auf der Inselgruppe.

brk/dpa/AFP

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