100 Seemeilen vor Norwegen Schottischer Trawler kentert in der Nordsee – ein Toter

In der Nordsee ist ein britisches Schiff in Seenot geraten. Sieben Fischer konnten mit einem Hubschrauber und einem Schiff gerettet werden. Für einen Seemann endete das Unglück jedoch tödlich.
Norwegischer Rettungshubschrauber im Einsatz (Symbolbild)

Norwegischer Rettungshubschrauber im Einsatz (Symbolbild)

Foto: Robert Nickelsberg / Getty Images

Weit vor der Küste Norwegens hat sich ein tödliches Schiffsunglück ereignet. Wie unter anderem die britische BBC  berichtet, kenterte in den frühen Morgenstunden ein schottischer Trawler: Ein Seemann kam demnach ums Leben, sieben weitere wurden gerettet.

Dem Sender zufolge war das 24 Meter lange Schiff etwa hundert Seemeilen westlich der norwegischen Stadt Stavanger in Schwierigkeiten geraten. Rettungskräfte waren demnach automatisch gerufen worden, nachdem an Bord eine Notfunkbake Alarm ausgelöst hatte. Diese übermittelte den Rettern auch die Position des Havaristen.

Gerettete Person später für tot erklärt

Ein Hubschrauber der norwegischen Küstenwache fand das zum Fischfang eingesetzte Schiff daraufhin kieloben vor, die Crew harrte laut »Scotsman « auf dem Rumpf aus. Der Helikopter brachte zunächst drei Personen in ein Krankenhaus in Bergen. Wie die BBC  unter Berufung auf einen Sprecher der Küstenwache berichtete, hatten sie Diesel eingeatmet. Eine der so geborgenen Personen wurde später für tot erklärt.

Die fünf weiteren Seeleute wurden den Angaben zufolge von einem Versorgerschiff der Ölindustrie nach Stavanger gebracht. Ihr Trawler soll am Samstagnachmittag im schottischen Peterhead ausgelaufen sein.

fek
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