Norwegen Regierung gibt nach Terroralarm Entwarnung

Aus Angst vor Terroranschlägen setzte die norwegische Regierung vergangene Woche verschärft Sicherheitskontrollen ein. Nun gaben die Behörden Entwarnung, die Gefahr sei nicht mehr akut.
Bewaffnete Polizei am Bahnhof von Oslo: Terrorwarnung nicht länger akut

Bewaffnete Polizei am Bahnhof von Oslo: Terrorwarnung nicht länger akut

Foto: Heiko Junge/ dpa

Oslo - Weil es Hinweise auf Attacken von Dschihadisten gab, verschärfte Norwegen vergangene Woche die Sicherheitsvorkehrungen im Land. Nun hat die Regierung die Maßnahmen aufgehoben, die Terrorwarnung sei nicht länger akut.

Anlass für den Terroralarm waren Erkenntnisse des norwegischen Inlandsgeheimdiensts PST, wonach eventuell Islamisten aus Syrien Anschläge planten. Daraufhin waren an gefährdeten Orten wie dem Bahnhof in Oslo bewaffnete Polizisten stationiert worden. Die Jüdischen Museen in Oslo und Trondheim schlossen vorsichtshalber ihre Türen. Privatflugzeuge durften nicht mehr über die Innenstadt von Bergen fliegen. Und bei der Einreise mussten EU-Bürger einen gültigen Pass oder Personalausweis vorweisen.

Mehrere skandinavische Länder haben zuletzt davor gewarnt, dass rückkehrende Kämpfer aus dem syrischen Bürgerkrieg Terrorakte verüben könnten.

gam/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.