Oberallgäu Almhirten retten Touristin nach 60-Meter-Sturz

Beim Wandern in den Allgäuer Alpen ist eine Touristin abgestürzt und aus 60 Metern in eine Tanne gefallen, aus der sie gerettet werden konnte. Die Frau verletzte sich nur leicht - vermisst aber ihre Hündin.
Die Allgäuer Hochalpen

Die Allgäuer Hochalpen

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Karl-Josef Hildenbrand/ DPA

Beim Bergwandern oberhalb des Oytals im Oberallgäu hat eine lettische Touristin einen Sturz von 60 Metern in die Tiefe überlebt. Am Dienstagnachmittag habe die 42-Jährige zusammen mit ihrer Hündin vom Seealpsee ins Oytal absteigen wollen und sei dabei vom Weg abgekommen und an den Seewänden abgestürzt, teilte die Polizei mit.  

Auf einem Plateu fiel sie demnach in eine Tanne und konnte sich im steilen Gelände festhalten. Almhirten verständigten Polizei und Bergwacht, nachdem sie Hilferufe gehört hatten. Mit einem Rettungshubschrauber konnte die Frau schließlich gerettet werden. Sie zog sich nur leichte Verletzungen zu und konnte die Klinik noch am Abend verlassen.

Ihre rot-braune Ridgeback-Hündin wurde dagegen nicht gefunden, sie befindet sich wahrscheinlich noch in der Gegend. Die Polizei bittet um Hinweise.

ngo/dpa
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