Oberbayern Waldbrand wütet bei Lenggries

Die Behörden in Bayern kämpfen gegen einen Waldbrand. Durch den Einsatz von Löschhubschraubern ist es gelungen, die Ausbreitung des Feuers auf 14 Hektar zu begrenzen. Sorgen bereiten dagegen weiter Glutnester am Boden.

dapd

Lenggries - Die Feuerwehr hat am Dienstag vom Boden aus versucht, einen seit Sonntag wütenden großflächigen Waldbrand bei Lenggries in Oberbayern zu bekämpfen. Dazu wurde ein Löschtrupp auf dem Berghang am Sylvenstein-Stausee abgesetzt, teilte der Katastrophenschutz des Landkreises Bad Tölz mit. Jeder der Feuerwehrmänner werde in dem sehr steilen Gelände von einem Mitarbeiter der Bergwacht gesichert. Die Absturzgefahr sei sehr hoch.

Durch den Einsatz von vier Löschhubschraubern war es am Montag gelungen, die Ausbreitung des Feuers auf 14 Hektar zu begrenzen. Die Feuerwehrleute sollen nun gegen die Glutnester vorgehen.

Der Brand war am Sonntagnachmittag aus bislang unbekannten Gründen ausgebrochen. Die Waldbrandgefahr in Bayern ist wegen des trockenen Wetters der vergangenen Tage deutlich gestiegen. Allerdings entspannte sich die Lage in der Nacht von Montag zu Dienstag etwas, weil der Wind nachließ und die Flammen nicht weiter anfachte. Auch der nächtliche Tau habe das Feuer eingedämmt, berichtete "Merkur online".

ulz/dapd



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