"Öko-Test" Schadstoffe in Barbie-Puppen

Barbie und andere Ankleidepuppen enthalten nach Erkenntnissen der Zeitschrift "Öko-Test" schädliche PVC-Weichmacher. Von acht untersuchten Puppen bekamen sechs die Bewertung "nicht empfehlenswert".


Schadstoffe in Barbie-Puppen?

Schadstoffe in Barbie-Puppen?

Frankfurt/Main - Das Umweltmagazin berichtete, in Kopf und Körper von acht getesteten Puppen seien hohe Konzentrationen der PVC-Weichmacher enthalten. Wenn Kinder daran nuckeln, könnten sich leicht schädliche Stoffe daraus lösen. Die Stoffe stehen laut "Öko-Test" im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen. Die Hälfte der getesteten Puppen enthalte zudem hohe Konzentrationen an hochgiftigen zinnorganischen Verbindungen. Insgesamt erhielten von den acht untersuchten Puppen zwei die Bewertung "weniger empfehlenswert", der Rest wurde als "nicht empfehlenswert eingestuft.

Ein Sprecherin des Herstellers Mattel sagte, Barbie-Puppen entsprächen der deutschen Lebensmittelverordnung und seien ungefährlich. Barbie habe Weichmacher nur im Kopf, an dem auch Kleinkinder wegen der Haare selten nuckelten. Die Zielgruppe seien Kinder über 3 Jahre. Nur ein intensives Nuckeln über Monate hinweg sei gefährlich.



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