Österreich Mann stürzt zwölf Meter tief in Gletscherspalte – und fährt danach mit Seilbahn heim

Bei einer Tour über den Hallstätter Gletscher im Dachsteingebirge ist ein 40-Jähriger zwölf Meter tief gestürzt. Nach seiner Rettung fuhr er statt in die Klinik mit der Seilbahn talwärts.
Hallstätter Gletscher im Dachsteingebirge

Hallstätter Gletscher im Dachsteingebirge

Foto: Karl-Heinz Schein / imagebroker / IMAGO

Offensichtlich unbeeindruckt von einem Sturz in eine Gletscherspalte hat sich ein 40-jähriger Österreicher gezeigt. Er lehnte nach seiner Rettung einen vorsorglichen Klinikaufenthalt ab und fuhr stattdessen mit der Seilbahn talwärts, wie die Behörden am Montag berichteten.

Der Tourengeher wollte am Sonntag den Hallstätter Gletscher im Dachsteingebirge abfahren und brach dabei durch den Schnee. Er fiel zwölf Meter tief in eine oben nur 50 Zentimeter breite Spalte. Die weiche Schneedecke dämpfte offenbar seinen Aufprall.

Ein Bergführer mit seiner Gruppe beobachtete den Vorfall und alarmierte die Rettungskräfte. Nach einer Stunde konnte der 40-Jährige gerettet werden.

Böiger Wind zum Unglückszeitpunkt

Zwar klagte er über Atemnot und Unterkühlung, lehnte aber den Angaben zufolge nach der Untersuchung durch den Notarzt eine weitere Behandlung im Krankenhaus ab.

Zum Unglückszeitpunkt herrschte der Polizei zufolge vor Ort teils sehr böiger Wind. Bislang offene Gletscherspalten sind derzeit zum Teil von frisch gefallenem Schnee überdeckt und dadurch schwer zu erkennen.

ala/dpa

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