Österreich Sechs Menschen starben bei Zugunglück

Sechs Menschen starben, als am Dienstagnachmittag bei Wien ein Güterzug auf einen Autozug auffuhr. Etwa 25 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Stundenlang kämpften die Helfer, um eingeklemmte Personen aus den demolierten Waggons zu befreien.


Rund 150 Rettungskräfte sind im Einsatz
REUTERS

Rund 150 Rettungskräfte sind im Einsatz

Wien - Im Bahnhofsbereich der Gemeinde Wampersdorf - rund 30 Kilometer südlich der österreichischen Hauptstadt - war der Güterzug gegen 15 Uhr auf einer eingleisigen Strecke auf einen Zug aufgefahren, der "Rollende Landstraße" genannt wird. Der Zug transportierte etwa 20 Lastwagen samt ihrer Fahrer. Besonders der Waggon, in dem die Lkw-Fahrer gesessen hatten, wurde schwer beschädigt. Mehrere Personen waren in den demolierten Waggons eingeklemmt worden.

Rund 150 Helfer waren im Einsatz. Zunächst hatte es geheißen, sieben Menschen seien bei dem Unglück ums Leben gekommen. Am Mittwochmorgen korrigierten die Behörden die Zahl der Todesopfer dann auf sechs.

Vier Notarzthubschrauber waren im Einsatz, die umliegenden Krankenhäuser wurden sofort nach dem Unglück in Alarmbereitschaft versetzt. 14 Menschen wurden verletzt.



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