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08. November 2011, 11:46 Uhr

Okinawa

Starkes Erdbeben erschüttert Südjapan

Im Süden Japans hat sich ein heftiges Erdbeben ereignet. Die Stärke der Erschütterung vor der Insel Okinawa wurde mit 6,8 angegeben. Auch auf den Philippinen bebte die Erde.

Tokio - Ein starkes Erdbeben hat am Dienstag den Süden Japans erschüttert. Laut Angaben der Tokioter Erdbebenwarte ereignete sich der Erdstoß mit einer Stärke von 6,8 vor der Insel Okinawa. Die nationale Meteorologie-Behörde gab jedoch keine Tsunami-Warnung aus.

Berichte über mögliche Schäden oder Verletzte gibt es bislang nicht. Das Zentrum des Bebens lag nordwestlich vor der Küste Okinawas in einer Tiefe von 220 Kilometern unter dem Meeresboden.

Am 11. März hatten ein Beben der Stärke 9,0 und ein Tsunami den Nordosten des Landes getroffen, Tausende Menschen kamen ums Lebens. Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben bedrohten Länder der Welt.

Auch auf den Philippinen bebte die Erde. Am späten Montagabend erschütterte ein Erdstoß der Stärke 5,2 auf der Richterskala den Süden des Landes. Dabei wurden laut ersten Angaben der Zivilschutzbehörden vom Dienstag zehn Menschen verletzt. Mehrere Gebäude wurden durch das Beben beschädigt. Das Zentrum des Bebens lag in der Nähe der Ortschaft Malaybalay in der Provinz Bukidnon.

wit/dpa/dapd

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