Oktoberfest Polizei warnt Wiesn-Gäste vor Zehn-Euro-Blüten

Bis zu 400.000 Besucher strömen ab Samstag täglich zum Oktoberfest. Die Polizei will mit einem Großaufgebot für Sicherheit sorgen - und warnt bereits jetzt vor falschen Geldscheinen, die von Betrügern in Umlauf gebracht werden könnten.


München - Vor Falschgeld auf dem Oktoberfest hat die Münchner Polizei gewarnt. Weil der neue Zehneuroschein vielen Wiesn-Besuchern noch unbekannt sei, könnten Betrüger die Situation ausnutzen und Blüten in Umlauf bringen. Das sagte Münchens Polizei-Vizepräsident Robert Kopp. Der echte Schein wird am kommenden Dienstag eingeführt. Besucher sollten sich frühzeitig über Aussehen und Sicherheitsmerkmale der Banknote informieren, riet Kopp.

Rund 300 Beamte werden in den kommenden zwei Wochen auf dem Festgelände auf der Münchner Theresienwiese im Einsatz sein. "Unsere Leute sind topmotiviert und durch ein spezielles Wiesn-Einsatztraining gut vorbereitet", sagte Kopp. Weitere 200 Polizisten sind zudem rund um die Theresienwiese unterwegs.

Die Bekämpfung von Taschendiebstählen steht auch in diesem Jahr im Fokus der Beamten. "Viele Besucher sind nicht so aufmerksam, wie wir uns das wünschen", sagte Kopp. Unterstützt wird die Münchner Polizei von ausländischen Spezialisten, helfen sollen auch 19 Videokameras auf dem Gelände.

Neuer Zehneuroschein: etwas dicker und an den Seiten leicht geriffelt
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Neuer Zehneuroschein: etwas dicker und an den Seiten leicht geriffelt

Die neuen Zehneuroscheine, die am 23. September gesetzliches Zahlungsmittel werden, sind mit einer Reihe neuer Sicherheitsmerkmale ausgestattet. So zeigen das Wasserzeichen und das Hologrammband am Rand des Scheins nun die griechische Mythenfigur Europa. Der aufgedruckte Wert ändert seine Farbe von Smaragdgrün in ein tiefes Blau, wenn man den Geldschein etwas neigt. Der Schein ist zudem an beiden Rändern auf der Vorderseite geriffelt und mit einem Speziallack überzogen - deshalb wirkt er etwas dicker.

rls/dpa



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