Donald Trump hat gerade ein Problem mit sehr wütenden Omis

3000 Kilometer im Van gegen Trump
This music requires a license for use. Please contact your local office for assistance.

Dieser Beitrag wurde am 07.08.2018 auf bento.de veröffentlicht.

Eine kleine Gruppe älterer Einwohner aus Beacons im US-Bundesstaat New York sah die Bilder von geflüchteten Familien im Fernsehen, die an der Grenze zu Mexiko getrennt und inhaftiert wurden (bento ). Sie waren erschüttert, hatten das Gefühl, etwas dagegen unternehmen zu müssen. 

Das taten sie: Unter dem Aktionsnamen "Grannies Respond" (auf Deutsch: "Omis Reagieren") überlegte sich die Gruppe einen Protest-Plan. Mit einer Autokolonne sollte es von New York City bis nach McAllen in Texas gehen – an die Grenze zu Mexiko, wo noch immer Familien getrennt werden. 

Am 31. Juli starteten sie. Unterwegs machen die Omas und Opas immer wieder Halt, um mit Gesang, Theater und Plakaten mehr Menschen zum Mitmachen zu bewegen. 

Sie haben Erfolg: Inzwischen sind weitere Kolonnen aus Portland, Madison und Atlanta ebenfalls in Richtung Texas unterwegs.

Was sie genau an der mexikanischen Grenze tun wollen, wissen die Aktivistinnen und Aktivisten noch nicht genau. Es geht ihnen vor allem darum, die Menschen um sich herum auf das aufmerksam zu machen, was an der Grenze passiert. Wie die Flüchtlingspolitik der Trump-Regierung Familien zerreißt und damit Schaden anrichtet.

Mit emotionalen Videotagebüchern halten die Omas und Opas fest, was sie bewegt. Ihre starken Auftritte siehst du oben im Video.