Obduktion Opfer des Brandes in Titisee-Neustadt starben an Rauchvergiftung

Das Ergebnis der Obduktion steht fest: Die 14 Opfer der Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt sind durch Rauchvergiftungen ums Leben gekommen.


Titisee-Neustadt - Neun Tage nach der Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt im Schwarzwald herrscht endgültig Klarheit über die Todesursache der Opfer: Sie kamen durch Rauchvergiftungen ums Leben. Das hätten die Obduktionen der 13 Menschen mit Behinderung und einer Betreuerin ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Die Aufklärung der Hintergründe des Unglücks in Titisee-Neustadt dauert derweil an. Neue Erkenntnisse dazu gibt es dem Sprecher zufolge nicht. Als Ursache der Großbrands vom 26. November gilt eine Verpuffung. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte sich nach Angaben der Ermittler Gas entzündet, das unkontrolliert aus einem Gasofen ausgetreten war.

Mit einer bewegenden Trauerfeier hatten am Samstag rund 1000 Menschen in Titisee-Neustadt Abschied von den Opfern genommen. Unter den Gästen in der Schwarzwaldgemeinde waren auch Bundespräsident Joachim Gauck, der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Landesinnenminister Reinhold Gall (SPD) sowie Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU).

wit/dapd



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