USA Schießerei an College in Oregon - mehrere Tote

An einem College im US-Bundesstaat Oregon hat es eine Schießerei mit mindestens 13 Toten gegeben. Sicherheitskräfte sind im Großeinsatz, Polizisten und Täter feuerten aufeinander. Der Schütze überlebte nicht.

REUTERS

Bei einer Schießerei an einer Hochschule in Roseburg im US-Staat Oregon am Donnerstag hat es mehrere Tote gegeben, mindestens 13, das bestätigten US-Behörden. Der Schütze ist nach Angaben eines Staatsanwaltes mittlerweile tot, über seine Motive ist bislang nichts bekannt.

Bei dem Täter handelt es sich nach Angaben von Oregons Gouverneurin, Kate Brown, um einen 20 Jahre alten Mann.

Der Sheriff von Douglas County, John Hanlin, sagte bei einer Pressekonferenz, dass es einen Schusswechsel zwischen Beamten und Täter gegeben habe. Er sagte aber nicht, ob der Täter von den Beamten niedergestreckt worden ist oder sich selbst das Leben nahm.

Wie der Fernsehsender CNN berichtete, wurden mehr als 20 weitere Menschen verletzt. Die Polizei bestätigte, dass Schüsse am Umpqua Community College gefallen sind. Die Feuerwehr warnte via Twitter, man solle dem College-Gelände fern bleiben.

Roseburg hat etwa 20.000 Einwohner und liegt gut 400 Kilometer südlich von Portland. An dem Community College sind mehr laut CNN um die 13.600 Studenten eingeschrieben; es handelt sich aber eher um eine Einrichtung zur Erwachsenenbildung - der Altersdurchschnitt lag im akademischen Jahr 2013/2014 bei 38 Jahren. Die Website des Colleges war am Donnerstagabend nicht zu erreichen. CNN berichtet, das örtliche Krankenhaus gehe von einer noch unbekannten Zahl an Verletzten aus.

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Oregon: Die Bluttat von Roseburg
Ein Feuerwehrmann sagte laut CNN, die Rettungskräfte hätten mehrere Verletzte in verschiedenen Räumen gefunden. Polizisten seien im Einsatz gewesen, der Schütze sei "neutralisiert" worden. Zwei Verletzte seien auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.

Beobachter vermuteten wegen der vielen Todesopfer, dass der Schütze eine halbautomatische Waffe benutzte. CNN berichtete zudem, dass er seine Tat im Internet angekündigt haben könnte. Ein College-Angestellter sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "Studenten kamen hereingerannt, wir haben uns eingeschlossen."

otr/Reuters/AFP/AP/dpa



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