Massaker im "Pulse" Krankenhäuser erlassen Opfern von Orlando Kosten in Millionenhöhe

Finanzielle Hilfe: Die Krankenhäuser in Orlando verzichten darauf, die Opfer des Massakers in einem queeren Club sowie ihre Angehörigen für die Behandlungskosten zur Kasse zu bitten.

Gedenken an Orlando-Opfer
REUTERS

Gedenken an Orlando-Opfer


Bei dem Massaker im Nachtklub "Pulse" von Orlando sind im Juni 49 Menschen ums Leben gekommen, 53 wurden verletzt. Die Krankenhäuser der Stadt haben jetzt bekannt gegeben, dass sie den Opfern und ihren Angehörigen sämtliche Behandlungskosten erlassen wollen.

"Die Schießerei war eine furchtbare Tragödie für die Opfer, ihre Familien und unsere gesamte Gemeinde", sagte David Strong, Vorstandschef des Gesundheitsunternehmens Orlando Health. Die Summe der erlassenen Kosten soll sich auf rund 5,5 Millionen Dollar belaufen.

In der Nacht zum 12. Juni hatte der 29-jährige Todesschütze Omar Mateen in einem Klub für Homosexuelle um sich geschossen und das schlimmste Massaker eines Einzeltäters in der Geschichte der USA verübt.

mja



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