Einwohnerschwund Kleinste Stadt der USA wird versteigert

Kaufen Sie sich ihre eigene Postleitzahl: Im US-Bundesstaat Wyoming wird ein ganzer Ort versteigert. Für alle Eigenbrötler ein ideales Angebot - wer mindestens 100.000 Dollar hat, kann mitbieten.

REUTERS/ Williams&Williams

Los Angeles - Die nach eigenen Angaben kleinste Stadt der Vereinigten Staaten wird versteigert. Das Mindestgebot für Buford am Highway 80 im US-Bundesstaat Wyoming liegt bei 100.000 Dollar. Dafür gibt es eine Tankstelle mit angeschlossenem Laden und vier Hektar Land. Interessenten müssen 50.000 Dollar als Garantiesumme hinterlegen.

Der letzte Einwohner, der 61-jährige Don Sammons, zog 1980 mit seiner Familie nach Buford. Nachdem seine Frau gestorben und sein Sohn fortgezogen ist, will er nun aber in Rente gehen und sich in der Nähe seines Sohnes ansiedeln, der in Colorado wohnt.

Buford ist eher wegen des Verkaufs als wegen seiner Existenz bekannt. "Ich habe hier mehr als 30 Jahre gelebt und niemand wusste davon. Jetzt ziehe ich weg, und die ganze Welt weiß Bescheid", sagte Sammons.

Buford - benannt nach dem General John Buford - wurde einst gegründet, um die Eisenbahnlinie quer durch das Land zu beschützen. Zu seinen Glanzzeiten, als dort noch Züge hielten, zählte der Ort 2000 Einwohner.

ulz/Reuters/AFP



© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.