Ostfriesland Emden bekommt Otto-Ampeln

In Emden leuchtet bald Otto Waalkes in seiner bekannten Hüpfpose an einigen Fußgängerampeln. Eigentlich sollten seine Ottifanten abgebildet sein - doch die verstoßen gegen die Straßenverkehrsordnung.
Links: Zukünftige Otto-Ampeln in Emden; Rechts: Auch seine Ottifanten waren als Ampelmännchen im Gespräch

Links: Zukünftige Otto-Ampeln in Emden; Rechts: Auch seine Ottifanten waren als Ampelmännchen im Gespräch

Foto: Otto Waalkes/dpa

Der Komiker Otto Waalkes wird in seiner Heimatstadt Emden bald auf vier Fußgängerampeln zu sehen sein. Der Rat der Stadt Emden hat am Dienstagabend einstimmig für die Ampelmännchen in Otto-Hüpfpose gestimmt. "Otto ist ein wichtiger Mann für Emden", sagte ein Sprecher der Stadt. "Er trägt dazu bei, dass viele Touristen nach Emden kommen."

Ursprünglich waren in der ostfriesischen Stadt auch Ottos berühmte Rüsseltiere, die Ottifanten, als Ampelmotiv im Gespräch gewesen. Die bundesweit geltende Straßenverkehrsordnung sieht allerdings vor, dass Fußgängerampeln bei Rotlicht ein stehendes Männchen zeigen und bei Grünlicht ein schreitendes. Emdens Stadtverwaltung hatte deshalb Bedenken gegen den Ottifanten geäußert.

Nun soll der 70-Jährige selbst in Hüpfpose zu sehen sein - und nur in den Grünphasen. Wann die neuen Ampeln aufgestellt werden, steht noch nicht fest.

Auch in einigen anderen deutschen Städten gibt es kuriose Ampeln. In Mainz und Bad Zwischenahn verzieren zum Beispiel Mainzelmännchen die Lichtzeichen, in Augsburg sehen Fußgänger einen Kasperl aus der Augsburger Puppenkiste. In Bremen leuchteten während des Freimarkts vor zwei Jahren Stadtmusikanten auf.

kry/dpa
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