Extremwetter US-Ostküste wappnet sich für erneute Kältewelle

Arktische Kälte und heftiger Schneefall: Teile der USA werden in dieser Nacht erneut von einer Kältewelle erfasst. Der Nationale Wetterdienst erwartet an der Ostküste Minusgrade im zweistelligen Bereich - allein New York muss mit 35 Zentimetern Neuschnee rechnen.

AFP

Washington - Es soll der zweite Kälteeinbruch innerhalb von nur zwei Wochen werden: In den USA bereiten sich die Menschen auf eine neue Kältewelle mit gigantischen Schneemassen vor. Dem nationalen Wetterdienst NOAA zufolge bewegen sich Sturmböen vom Mittleren Westen auf die Ostküste zu. Dort erwarten Experten heute Nacht zudem eine arktische Kaltfront mit teilweise heftigem Schneefall.

Zwei Wochen ist es erst her, dass Temperaturen von bis zu minus 37 Grad den Mittleren Westen der USA frieren ließen. Ungewöhnlich große Luftwirbel hatten die gefühlten Temperaturen auf bis zu minus 50 Grad sinken lassen, Experten hatten daher vor Erfrierungen binnen weniger Minuten gewarnt.

2000 Flüge sind bereits ausgefallen

Auch die zweite Kältefront dieses Jahres droht arktische Temperaturen zu bringen: Die Temperaturen in der Millionenmetropole New York könnten bis auf eisige zweistellige Minusgrade fallen. Dazu werden arktische Windböen erwartet, so dass die gefühlten Temperaturen noch weiter sinken. Einige Schulen wurden vorsichtshalber bereits geschlossen.

Außerdem soll es Meteorologen zufolge bis zu 35 Zentimeter Neuschnee geben - deutlich mehr als beim jüngsten Wetterchaos Anfang des Jahres. Der Schnee soll den Vorhersagen zufolge am Dienstagnachmittag (Ortszeit) einsetzen und die ganze Nacht andauern.

Für die Region rund um die Hauptstadt Washington gab der nationale Wetterdienst eine Unwetterwarnung heraus, hier sollen bis zu 25 Zentimeter Schnee fallen. Behörden und öffentliche Schulen sind geschlossen, laut dem Fernsehsender CNN sind bereits mehr als 2000 Flüge ausgefallen. Eine Besserung ist den Meteorologen zufolge vorerst nicht in Sicht: Mindestens bis zum Wochenende soll die eisige Kälte anhalten.

mxw/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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Seite 1
snickerman 21.01.2014
1. tja...
und der nächste große Kaltlufteinbruch steht ab Wochenmitte bevor, von Kanada bis runter zum Golf über die halbe USA- während es im Westen viel zu warm und zu trocken ist. Erzählt mir ruhig, dass alle diese Extremwetterlagen vollkommen natürlich sind... ich denke eher nein.
gerami 21.01.2014
2.
ist die NSA, die Freimauerer, die FDP usw schuld am Wetter. Mein Favorit ist die Merkelsche globale Weltverschwörung. "" Erzählt mir ruhig, dass alle diese Extremwetterlagen vollkommen natürlich sind... ich denke eher nein.""
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