Zwischenfall an Bord Ostsee-Fähre mit Hunderten Passagieren muss abgeschleppt werden

Eine Fähre war auf dem Weg von Kiel ins litauische Klaipeda, als es zu technischen Problemen kam. Es soll Rauch ausgetreten sein.

Fähre "Regina Seaways" (Archiv)
DFDS HANDOUT/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Fähre "Regina Seaways" (Archiv)


Auf einer Fähre mit mehreren Hundert Menschen an Bord ist es zu einem Zwischenfall gekommen. "Es gibt technische Probleme, die Fähre brennt aber nicht", hieß es von der dänischen Reederei DFDS. Ein Maschinenschaden habe zu Rauch geführt, der den Feueralarm ausgelöst habe, hieß es in einem Statement.

"Alle Menschen sind gesund und munter, sie sind alle auf dem Schiff, es gibt keine Panik, keine Verletzten", sagte Eugenijus Valikovas von der Seenotrettungsleitstelle der litauischen Armee der Agentur BNS.

Wie vorgeschrieben hätten sich die Passagiere an speziellen Punkten versammelt, um auf eine mögliche Rettungsaktion vorbereitet zu sein, teilte die Reederei weiter mit. Eine Evakuierung sei aber nicht nötig, die Situation sei unter Kontrolle. An Bord waren auch Autos und Lastwagen.

Das Schiff werde nun in den Hafen von Klaipeda gebracht. Die Fähre war auf dem Weg von Kiel in die litauische Stadt gewesen. Zuvor hatte das litauischen Militär mitgeteilt, die Fähre sei nach einer Explosion im Maschinenraum in Brand geraten.

bbr/Reuters/AP

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