Ottfried Fischer Auch mit der Geliebten ist Schluss

Die Liebe währte nur kurz: Kurz nach Bekanntwerden der Liaison Ottfried Fischers mit einer 37-jährigen Wienerin, ist auch schon wieder Schluss. Der Schauspieler liegt im Krankenhaus und will für seine Ehe kämpfen. 


München - Der vergangene Freitag war ein harter Tag für Ottfried Fischer: Zwei Trennungen und ein Unfall innerhalb weniger Stunden. Erst verließ ihn seine Ehefrau, als sie aus der Zeitung von seiner Affäre erfahren hatte. Am Abend machte der Schauspieler Schluss mit seiner Geliebten. Kurz drauf stürzte er nach einer Reifenpanne auf dem Weg zu einer Notrufsäule an einer Autobahn so schwer, dass er sich die Schulter auskugelte und auf die Intensivstation einer Klinik gebracht wurde.

Ein Bild aus gemeinsamen Tagen: Ottfried Fischer mit seiner Frau Renate
AP

Ein Bild aus gemeinsamen Tagen: Ottfried Fischer mit seiner Frau Renate

Im Krankenbett hat er nun viel Zeit zum Nachdenken und kam zu dem Schluss, seine Ehe noch nicht aufgeben zu wollen. "Ich weiß inzwischen, wie miserabel ich mich der Familie gegenüber benommen habe", sagte der 52-Jährige der Münchner "Abendzeitung". Aufgrund des jetzigen Verhaltens seiner Frau wisse er auch, "dass es für mich nie eine Bessere gegeben hat und geben wird".

Ehefrau Renate Fischer betonte allerdings, für sie bleibe es bei der Trennung von ihrem Mann, sie habe konsequent reagiert. 16 Jahre waren die beiden verheiratet. Der "Bild am Sonntag" sagte die 45-Jährige: "Ich stehe zu meiner Entscheidung, dass unsere Ehe zu Ende ist." Das Paar werde sich räumlich trennen. Die Töchter würden entscheiden, wer bei ihnen im Haus wohnen bleiben werde. Sie wünsche ihrem Mann nur alles erdenklich Gute, sagte Renate Fischer, die auch seine Managerin bleiben will. "Ich hoffe, dass Ottfried heil aus der Geschichte herauskommt, dass sein schauspielerisches Lebenswerk darunter nicht leidet."

Für Ottfried Fischer sei der Auslöser für die Trennung von der 37-jährigen Österreicherin auch deren Rotlicht-Vergangenheit gewesen, sagte er der "Abendzeitung". Die Wienerin sagte dem Blatt, sie habe nie als Prostituierte gearbeitet, aber sich eine zeitlang um das Etablissement ihrer jüngeren Schwester gekümmert, als diese wegen einer Krebserkrankung nicht arbeiten konnte. Fischer betonte: "In der Zeit, in der ich sie kannte, wusste ich nichts davon."

Morgen soll der Schauspieler operiert werden, dabei sollen Knochensplitter entfernt werden. Die Intensivstation habe Fischer schon nach einer Nacht verlassen können. Heute Nachmittag habe ihn im Krankenhaus seine Frau Renate mit den gemeinsamen Töchtern besucht, berichtet die "AZ" weiter. Fischer werde voraussichtlich eine Woche im Krankenhaus bleiben. Die Dreharbeiten für die Serie "Der Bulle von Tölz" seien bereits verlegt worden.

ler/ddp/AP



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