Pakistan Dutzende Tote und Hunderte Verletzte nach Erdbeben

Kaputte Straßen, zerstörte Häuser: Ein Erdbeben hat den Norden und Osten Pakistans verwüstet. Etliche Menschen starben, viele sind wohl noch im Schutt eingeschlossen. Ihre Rettung ist schwierig.

Eine Gruppe Passanten steht an einer zerstörten Straße im pakistanischen Bezirk Mirpur
PPI/ ZUMA Wire/ DPA

Eine Gruppe Passanten steht an einer zerstörten Straße im pakistanischen Bezirk Mirpur


Bei einem Erdbeben in Pakistan sind nach offiziellen Angaben Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters starben mindestens 25 Menschen, die Deutsche Presse-Agentur berichtet von mindestens 32 Toten. Außerdem seien mindestens 478 Menschen verletzt worden, 150 von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Betroffen waren demnach vor allem der nordöstliche Bezirk Mirpur und die östliche Provinz Punjab.

Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde wurden mindestens 450 Häuser beschädigt. Bilder zeigten eine Straße, die längs auseinander gebrochen war - ganze Autos waren in die Erdspalte gefallen.

Die Behörden vermuten, dass sich im Schutt weitere Menschen befinden. Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) waren umfangreiche Rettungsarbeiten angelaufen. Diese werden laut den Behörden durch schwere Schäden an Straßen und starken Regen behindert. Auch die nächsten vier Tage soll es regnen.

Massive Schäden

Das Erdbeben war auch in Pakistans Nachbarstaaten Afghanistan und Indien zu spüren. Aus diesen Ländern gab es keine Berichte über Schäden oder Verletzte. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 5,6 an. Das Zentrum des Bebens lag laut der pakistanischen Meteorologiestelle in der Stadt Jhelum nahe der Hauptstadt Islamabad.

Erdbeben sind in der Region häufig. Im Oktober 2015 wurden bei einem Beben der Stärke 7,5 mehr als 400 Menschen getötet. Mehrere Tausend Menschen in Afghanistan, Pakistan und Indien wurden obdachlos.

jpz/dpa/Reuters

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