Auch Kliniken und Schulen betroffen Ganz Pakistan ohne Strom

Es sind alle größeren Städte des Landes betroffen: In Pakistan ist es zu einem flächendeckenden Stromausfall gekommen. Diesen sollen Spannungsschwankungen ausgelöst haben.
Karatschi: Ein Ladenbesitzer sitzt im Dunkeln vor seinem Geschäft

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Foto: Akhtar Soomro / REUTERS

In Pakistan ist am Montag in den frühen Morgenstunden landesweit die Stromversorgung zusammengebrochen. Nach Angaben des pakistanischen Energieministeriums könnte es bis zu zwölf Stunden dauern, bis der Stromausfall in allen Teilen des Landes behoben ist. Grund für den Zusammenbruch waren demnach Schwankungen im Stromnetz.

Derzeit ist die Energieerzeugung nachts ausgestellt, da in den kühlen Monaten ein geringerer Verbrauch herrscht. Als die Erzeugung in den Morgenstunden wieder hochgefahren wurde, kam es laut Energieministerium zu den Spannungsschwankungen, die schließlich das Stromnetz lahmlegten.

Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, nicht in Panik zu verfallen. Stromausfälle kommen in Pakistan häufiger vor – allerdings nicht, dass alle großen Städte gleichzeitig von der Versorgung abgeschnitten sind. Diesmal waren den Angaben zufolge Fabriken, Krankenhäuser und Schulen in allen größeren Städten betroffen.

Der Sprecher eines großen Krankenhauses sagte, es würden Notstromaggregate verwendet, um die Notaufnahme, die Intensivstationen und die Labore mit Strom zu versorgen. Später teilte das Energieministerium mit, in einigen Teilen des Landes sei die Stromversorgung bereits wiederhergestellt.

Das Risiko für Stromausfälle hat sich aufgrund der Wirtschaftskrise und der Flutkatastrophe des vergangenen Sommers in dem südasiatischen Land erhöht.

wit/dpa/Reuters

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