Papua-Neuguinea Schweres Erdbeben richtet kaum Schäden an

Der Pazifikstaat Papua-Neuguinea ist offenbar von einer größeren Katastrophe verschont geblieben. Ein Erdbeben der Stärke 8,0 auf der Richterskala und eine anschließende Flutwelle haben nur geringe Schäden angerichtet.


Die Erschütterungen in Papua-Neuguinea wurden auch vom Geoforschungszentrum Potsdam aufgezeichnet
DPA

Die Erschütterungen in Papua-Neuguinea wurden auch vom Geoforschungszentrum Potsdam aufgezeichnet

Port Moresby - Bei dem Beben sind nach bisherigen Berichten lediglich mehrere leichte Gebäude eingestürzt. Über Personenschäden wurde nichts bekannt.

Das Epizentrum des Bebens befand sich nach Informationen von japanischen Seismologen in 30 Kilometer Tiefe nahe dem Bismarckarchipel. Das letzte katastrophale Erdbeben in Papua-Neuguinea liegt nur gut zwei Jahre zurück. 1998 kamen durch eine riesige Flutwelle mindestens 3500 Menschen an der Nordwestküste der Hauptinsel ums Leben.

Deutsche Forscher halten indessen ein Erdbeben der Stärke 8,0 auf der Richterskala für die Region um den Pazifikstaat Papua-Neuguinea nicht für außergewöhnlich. "Diese Gegend ist von je her prädestiniert für starke Erdbeben und vulkanische Aktivitäten", sagte Peter Bormann vom Geoforschungszentrum Potsdam. "Ein Erdbeben der Stärke 8,0 ist im Rahmen dessen, was in dieser Region zu erwarten ist."



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