Pechvogel Mann steckt kopfüber im Gully fest

Weil ihm sein Haustürschlüssel heruntergefallen war, steckte ein 38-Jähriger gestern Abend in Flensburg kopfüber in einem Gully fest. Erst nach einer halben Stunde konnte ein Passant den Unglücksraben befreien.

Flensburg - Der Pechvogel hatte das Gitter entfernt und kroch kopfüber in den etwa 1,50 Meter tiefen Schacht. Er selbst ist nur 1,60 Meter groß ist und konnte sich deshalb aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Erst nach 30 Minuten entdeckte ihn ein Teenager, der sofort die Polizei rief.

Als die Beamten eintrafen, hatte der Jugendliche den Mann bereits aus seiner misslichen Lage befreit. Der 38-Jährige kam mit dem Schrecken davon, und auch der Schlüssel wurde wieder gefunden.

Erst vor wenigen Wochen hatten in Berlin Polizisten mit vereinten Kräften einen Mann aus der gleichen Notlage gerettet. Dem 48-Jährigen war nachts der Autoschlüssel in einen Gully gefallen. Er war darauf bei der Suche so weit in den Kanalschacht abgerutscht, dass die Beamten nur mit Taschenlampen seine Schuhe erkennen konnten.

jus/dpa