Inkastätte in Peru Gebiet bei Machu Picchu wird nach starken Regenfällen überschwemmt

Häuser wurden überflutet, Eisenbahnschienen weggespült, mindestens ein Mensch wird vermisst: Wetterkapriolen haben schwere Schäden rund um Machu Picchu verursacht. Ein weiterer Rückschlag für die Region.
Inkastätte Machu Picchu (Archivbild)

Inkastätte Machu Picchu (Archivbild)

Foto: David Ionut / Panthermedia / imago images

Starke Regenfälle in Peru haben nahe der weltberühmten Inkastätte Machu Picchu erhebliche Schäden verursacht.

In der gleichnamigen Stadt Machu Picchu Pueblo (auch bekannt als Aguas Calientes) wurden am Freitag Eisenbahnschienen und Brücken weggespült, wie die Behörden mitteilten. Durch den starken Anstieg des Flusses Alcamayo wurde die Eisenbahnverbindung unterbrochen.

Häuser in Flussnähe wurden überschwemmt, ein Mensch wurde verletzt, ein weiterer nach Angaben des Zivilschutzes vermisst.

Das Eisenbahnunternehmen Peru Rail, eines von zwei Verkehrsunternehmen in der Region, erklärte, der Bahnverkehr sei bis auf Weiteres gestoppt worden.

Die im 15. Jahrhundert erbaute Inkastätte Machu Picchu gehört zu den größten Touristenattraktionen Südamerikas. Sie wurde 1983 in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen.

2021 besuchten rund 447.800 Menschen die berühmte Inkastadt in den Anden. Vor der Coronapandemie waren es rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr.

che/AFP
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