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20. Oktober 2016, 12:53 Uhr

Wirbelsturm "Haima"

Mehrere Tote bei Taifun auf den Philippinen

Über Teile der Philippinen ist ein heftiger Taifun hinweggezogen. "Haima" richtete schwere Verwüstungen an, mindestens neun Menschen kamen ums Leben.

Taifun "Haima" hat im äußersten Norden der Philippinen schwere Schäden angerichtet. Mindestens acht Menschen kamen ums Leben, 90.000 waren in Notunterkünfte oder zu Verwandten geflüchtet, wie die Behörde für Katastrophenschutz mitteilte.

Der Taifun traf die Küste demnach mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 230 Kilometern pro Stunde. "Haima" habe in der nördlichen Provinz Cagayan unzählige Dächer abgetragen sowie Strommasten und Bäume umgerissen. Straßen seien teils durch Erdrutsche verschüttet und unpassierbar.

Ein 48-jähriger Mann starb, als er von einem Ast erschlagen wurde. Zwei Konstrukteure starben bei einem Erdrutsch, zwei Dorfbewohner wurden durch einen übergelaufenen Fluss weggespült und getötet.

Der heftige Regen traf eine Region, die erst vergangene Woche von einem Taifun getroffen worden war. "Haima" zog nach Angaben des Wetterbüros inzwischen leicht abgeschwächt weiter Richtung Westen. "Haima" war der mächtigste Taifun auf den Philippinen seit "Haiyan", bei dem 2013 mehr als 7000 Menschen ums Leben kamen. Jedes Jahr richten etwa zwanzig Taifune auf den Philippinen zum Teil schwere Schäden an.

jal/dpa

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