Mindestens acht Tote Erdbeben erschüttert Norden der Philippinen

Viele Menschen wurden im Schlaf von dem Erdstoß überrascht: Bei einem Beben auf den Philippinen sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Fast 3000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Agnes Salengua Nico/AP/DPA

Mindestens acht Menschen sind bei einem Erdbeben auf den Philippinen gestorben. 60 Menschen wurden verletzt. Das Beben der Stärke 5,4 habe die Batan-Inseln getroffen, sagte der Direktor des Katastrophenschutzes, Richardo Jalad. Einige Gebäude seien eingestürzt.

Nach Angaben der Erdbebenwarte Phivolcs befand sich das Epizentrum nahe der Stadt Itbayat in der Provinz Batanes knapp 700 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila. Das Beben ereignete sich um 4.16 Uhr Ortszeit (22.16 Uhr MESZ). Mehr als drei Stunden später habe es ein Nachbeben der Stärke 5,9 gegeben.

Durch das Beben seien zudem zahlreiche Häuser und Bauwerke beschädigt worden, darunter eine 131 Jahre alte Kirche, hieß es weiter. Die Bevölkerung der Stadt - fast 3000 Menschen - sei aus ihren Häusern und auf einem öffentlichen Platz gebracht worden. Zur Sicherheit wurde die Stromversorgung abgeschaltet. Die meisten Menschen seien im Schlaf von dem Beben überrascht worden.

Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, an dem sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen. Bei dem letzten schwereren Beben in dem Land mit einer Stärke von 7,1 waren im Oktober 2013 mehr als 220 Menschen getötet worden.

sen/dpa/Reuters



© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.