Erdbeben auf den Philippinen Zahl der Toten steigt auf 15 - Suche nach Vermissten

Ein starkes Erdbeben erschütterte die Region um die philippinische Hauptstadt Manila. Einsatzkräfte haben inzwischen 15 Leichen geborgen. Viele Vermisste werden noch in den Trümmern eines Supermarktes vermutet.

Rettungskräfte mit Suchhund in eingestürztem Gebäude in Porac
Eloisa Lopez/REUTERS

Rettungskräfte mit Suchhund in eingestürztem Gebäude in Porac


Die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Erdbeben im Norden der Philippinen ist auf 15 gestiegen. Weitere 24 Menschen werden offiziellen Angaben zufolge noch vermisst.

Unter anderem war am Montag in der Stadt Porac nördlich der Hauptstadt Manila ein vierstöckiges Gebäude eingestürzt, in dem sich auch ein Supermarkt befand. Helfer versuchten weiter, unter Trümmern eingeschlossene Menschen zu retten.

Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,1 lag in der Stadt Castillejos in der Provinz Zambales, wie die Erdbebenwarte Phivolcs in Quezon City mitteilte. Seit dem Erdstoß wurden rund 400 Nachbeben registriert.

Das starke Beben war Berichten zufolge in der gesamten Großregion um die philippinische Hauptstadt zu spüren, wo Menschen aus Büros und Geschäftsgebäuden flohen. Ein Tweet zeigt, wie die Hochhäuser in der Nähe von Manila durch das Erdbeben wankten:

Die Philippinen befinden sich auf dem Pazifischen Feuerring, wo sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen. Das letzte große Beben mit einer Stärke von 7,1 hatte im Oktober 2013 mehr als 220 Menschen das Leben gekostet. Im Juli 1990 starben mehr als 2400 Menschen bei einem Beben der Stärke 7,8 auf der nördlichen Insel Luzon.

wit/dpa



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