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11. Juli 2019, 07:44 Uhr

Porta Westfalica

Feuer in ehemaligem Steinkohlekraftwerk - Löscharbeiten unmöglich

Ein Brand auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Veltheim in Nordrhein-Westfalen stellt die Feuerwehr vor eine große Herausforderung. Wegen Einsturzgefahr soll das betroffene Gebäude nun kontrolliert abbrennen.

Auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohle-Kraftwerks in Porta Westfalica an der Grenze Nordrhein-Westfalens zu Niedersachsen ist ein Feuer ausgebrochen. Inzwischen hat die Feuerwehr den Brand eigenen Angaben zufolge unter Kontrolle. Derzeit lassen die Einsatzkräfte das betroffene Gebäude kontrolliert abbrennen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte.

Aufgrund der Einsturzgefahr sei es den Einsatzkräften weiterhin nicht möglich, Löscharbeiten vorzunehmen, hieß es in der Nacht. Im Laufe des Vormittags soll nun über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Der Brand war am Mittwochabend aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich der ehemaligen Rauchgasentschwefelungsanlage des Werks ausgebrochen. Zuvor hatte eine Abrissfirma den Angaben zufolge gerade erst mit dem Abbruch des Gebäudes begonnen.

Die Feuerwehr habe sich nach dem Einsturz eines anliegenden Gebäudes zunächst von dem Brandherd zurückziehen müssen, um eine Gefährdung der Einsatzkräfte auszuschließen, sagte der Sprecher. Bei dem Großbrand bildete sich eine weithin sichtbare Rauchwolke. Dafür könnten nach Angaben des Feuerwehrsprechers Gummiverkleidungen innerhalb des Gebäudes verantwortlich sein.

Die Einsatzkräfte führten demnach auch Schadstoffmessungen in der Luft durch. Ergebnisse liegen bislang nicht vor.

wit/dpa

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