Atlantikküste Surfer von 17-Meter-Wellen erfasst - Krankenhaus

In Portugal ist ein Big-Wave-Surfer verunglückt. Bei heftigem Wellengang wurde er von einem Jetski gefegt und in die Luft geschleudert.
Rettungsaktion am Strand von Nazaré

Rettungsaktion am Strand von Nazaré

Foto: CARLOS BARROSO/ EPA-EFE/ REX

Nazaré in Portugal gilt als Hotspot für Big-Wave-Surfer. Hier türmen sich im Atlantik bis zu 30 Meter hohe Brecher auf. Einer davon ist jetzt dem Surfer Alex Botelho fast zum Verhängnis geworden.

Zum Unfallzeitpunkt sollen die Wellen mehr als 17 Meter hoch gewesen sein. Der 28-Jährige wurde am Dienstag von einem Bekannten mit einem Jetski aus der Gefahrenzone gezogen, als beide von heftigen Wellen erfasst und in die Luft geschleudert wurden.   

Auf Videoaufnahmen des Unfalls ist zu sehen, wie der offenbar bewusstlose Botelho an den Strand gespült, von Rettungskräften an Land gezogen und auf eine Trage gelegt wird. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

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Der verunglückte Sportler sei bei Bewusstsein und sein Zustand stabil, heißt es in einer Mitteilung der World Surf League (WSL). "Er wird zur weiteren Beobachtung in der Klinik bleiben. Wir wünschen ihm eine vollständige und baldige Genesung."

Die WSL dankte den Ärzten vor Ort für ihre schnelle Reaktion. Der in Kanada als Sohn einer Niederländerin und eines Portugiesen geborene Botelho war für das Heimatland seines Vaters beim "Nazare Tow Surfing Challenge" angetreten.

Der portugiesische Surfer Nic von Rupp schrieb auf Instagram: "Heute wurde ich mit der Realität unseres Sports konfrontiert. Es bricht mir das Herz, meinen Bruder vor den Augen der Welt zwischen Leben und Tod zu sehen. Offen gesagt, nur wenige hätten das überlebt."

Der Brasilianer Rodrigo Koxa hält den Rekord für die höchste Welle, die je gesurft wurde. Im Jahr 2017 nahm er in Nazaré einen 24-Meter-Brecher.

ala
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