Portugal Riesige Welle schwemmt Dutzende Autos weg

Die Gischt spritzte bis zur Spitze des Leuchtturms: Eine Riesenwelle hat in der nordportugiesischen Stadt Porto zahlreiche Autos mit sich gerissen. Vier Menschen wurden leicht verletzt.

DPA

Lissabon - Eine riesige Welle hat in der nordportugiesischen Stadt Porto am Montag Dutzende Autos mit sich gerissen. Bei dem Vorfall an der Mündung des Flusses Duero seien am späten Nachmittag vier etwa 60 Jahre alte Menschen leicht verletzt worden, teilten Rettungskräfte laut der Nachrichtenagentur Lusa mit.

Die Polizei bestätigte, dass Autos weggeschwemmt und Menschen verletzt worden seien, machte aber keine genaueren Angaben.

Am Samstag hatten nach dem Durchzug eines Sturms mit nachfolgenden Überschwemmungen etwa 50 Menschen ihre beschädigten Häuser im Norden Portugals verlassen und sich in Sicherheit bringen müssen.

Der starke Wind deckte Dächer ab, zerschmetterte Fenster, entwurzelte Bäume und knickte Strommasten um. Im Distrikt Aveiro im Nordwesten war bereits am Freitag eine Brücke von Wassermassen fortgerissen worden.

sun/AFP



© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.