Protestaktion der »Letzten Generation« Umweltaktivisten bespritzen Monet-Gemälde mit Kartoffelbrei

Gerade erst haben Umweltaktivisten ein Van-Gogh-Gemälde in der Londoner National Gallery mit Tomatensuppe beworfen. Nun gab es einen ähnlichen Vorfall im Potsdamer Museum Barberini.

Nachdem vor wenigen Tagen Umweltaktivisten Tomatensuppe auf ein Van-Gogh-Gemälde in London geschüttet haben, hat es nun ein Monet-Gemälde in Potsdam getroffen: Die Klimaschutz-Protestgruppe »Letzte Generation« hat an diesem Sonntag im Potsdamer Museum Barberini das Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet mit Kartoffelbrei bespritzt. Anschließend klebten sich die Aktivisten, wie auch bei vorherigen Aktionen, daneben fest.

Die Polizei hat zwei Personen in Gewahrsam genommen. Gegen die beiden Personen werde wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung ermittelt.

Laut der Museumssprecherin müsse noch geprüft werden, ob und welche Schäden es an dem Bild gegeben habe. Eine Restauratorin untersuche das Gemälde auf Schäden. Der Kartoffelbrei konnte aber schnell entfernt worden. Außerdem sei das Gemälde mit einer Glasscheibe geschützt gewesen.

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Die Protestgruppe veröffentlichte auf Twitter ein Video von der Attacke auf das Gemälde. Die Gruppe forderte in der Erklärung von der Politik wirksame Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels.

hej/dpa
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