Protestaktion Umweltschützer hängen am Berliner Fernsehturm

Sie sind auf einer Tour durch Europa, um gegen einen Staudammbau im Baskenland zu protestieren. Am Dienstag seilten sich drei Umweltschützer vom Berliner Fernsehturm ab und wollen nun in luftiger Höhe übernachten. Die Polizei lässt sie gewähren.


Protest in schwindelnder Höhe
DPA

Protest in schwindelnder Höhe

Berlin - "Wenn sie nicht mehr können und ihre Maßnahme abbrechen, werden wir sie dabei unterstützen", sagte der Einsatzleiter der Polizei, Thomas Mücke. Gewalt werde man vorerst nicht einsetzen. Die drei Umweltschützer, die wie Bergsteiger ausgerüstet sind, wollen nach eigenen Angaben ein Hängezelt zum Übernachten einrichten.

Offenbar kletterten sie über das Gerüst am Fuß des Fernsehturms und gelangten dann mit Hilfe von senkrecht gespannten Drahtseilen auf eine Höhe von etwa 60 Metern. Die Seile waren wegen Renovierungsarbeiten an dem Turm angebracht worden. Sie wollen am Turm ein dreißig Meter langes Plakat mit ihrer Forderung "Stopp Itoiz Staudamm" entrollen.

Die Aktivisten wollen ein Hängezelt einrichten
DPA

Die Aktivisten wollen ein Hängezelt einrichten

Bereits am Montag waren sechs Umweltschützer der Gruppe "Solidarios con Itoiz" auf das Brandenburger Tor geklettert. Die Gruppe ist nach eigenen Angaben auf einer Tour quer durch Europa, um mit spektakulären Aktionen auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.



© SPIEGEL ONLINE 2000
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.