Protestfahrt gegen Helmpflicht US-Biker erliegt nach Unfall Kopfverletzungen

Ein  Motorradfahrer aus den USA hat seinen Protest gegen die Helmpflicht mit dem Leben bezahlt: Bei einer Fahrt verzichtete der 55-Jährige gemeinsam mit anderen Bikern demonstrativ auf den Schutz - und zog sich bei einem Unfall tödliche Kopfverletzungen zu.


Onondaga - Ihn störte die Helmpflicht, die New York den Motorradfahrern vorschreibt: Daher bestieg ein 55-jähriger Biker am Sonntag seine Harley-Davidson, Baujahr 1983, und fuhr gemeinsam mit einer großen Gruppe Gleichgesinnter durch den US-Bundesstaat - demonstrativ ohne einen Schutzhelm zu tragen.

Doch ausgerechnet diesen Protest musste der Motorradfahrer mit dem Leben bezahlen: Beim Bremsen sei der 55-Jährige ins Schleudern gekommen, habe die Kontrolle über sein Motorrad verloren, sei über den Lenker geschleudert worden und mit dem Kopf auf die Straße aufgeschlagen, schilderten Polizisten der Zeitung "The Post-Standard" den Unfall. Der Mann habe einen Schädelbasisbruch erlitten, im Krankenhaus sei er für tot erklärt worden. Ein Sturzhelm, so die Polizei, hätte ihm sehr wahrscheinlich das Leben gerettet.

fdi/dapd



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