Protestzug nach Attentat in Oslo Mit dem Regenbogen gegen den Terror

Die große Pride-Parade war nach dem Anschlag auf einen Nachtclub abgesagt worden. Doch einige Tausend Menschen zogen trotzdem durch die Straßen, um ein Zeichen gegen Terror und Hass zu setzen – die Bilder aus Oslo.
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Blumen am Tatort in Oslo: Im Zentrum der norwegischen Hauptstadt hatte ein Mann in der Nacht zum Samstag in einer LGBTQ-Bar und deren Umgebung auf Menschen geschossen.

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Zwei Menschen starben, mehr als 20 wurden verletzt, zehn davon schwer. Ermittler stuften die Tat als islamistischen Terror ein und erhöhten die Sicherheitsmaßnahmen.

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Alle Polizeibeamten des Landes sollen vorübergehend Waffen tragen.

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Die für Samstag geplante 40. Pride-Parade wurde auf Anraten der Polizei abgesagt. Die Veranstalter empfahlen, nun von zu Hause und in den jeweiligen Vierteln aneinander zu denken und sich für die Rechte queerer Menschen einzusetzen. Doch nicht alle hielten sich daran.

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Tausende Osloerinnen und Osloer fanden sich entlang der Parade-Strecke im Szenestadtteil Grønland zu einer spontanen Demonstration für die Rechte der Community zusammen.

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Bürgermeisterin Marianne Borgen hatte erst am Freitagabend gesagt, wie sehr sich die Stadt nach Jahren der Pandemie auf die Parade freue.

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Auch Teilnehmer des spontanen Demozugs legten am Tatort Blumen nieder. Der London Pub ist seit Jahrzehnten in der LGBTQ-Community beliebt.

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Kronprinz Haakon von Norwegen und Kronprinzessin Mette-Marit besuchten ebenfalls das Stadtviertel, in dem der Attentäter auf Menschen schoss. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Angreifer noch in der Nacht fest.

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Ministerpräsident Jonas Gahr Støre (links) versicherte der queeren Gemeinschaft: »Wir stehen an eurer Seite.«

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Regenbohnenfahnen säumten nicht nur Restaurants und Bars, sondern auch Botschaften und offizielle Gebäude – und das Spielfeld im Ullevaal-Stadion, wo die norwegische Nationalmannschaft zu einem Freundschaftsspiel gegen Neuseeland antreten wollte.

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Eigentlich wollten viele Menschen im und um den London Pub am Abend vor der Pride-Parade ins Wochenende hineinfeiern – bis die Schüsse fielen.

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Bei dem Angreifer soll es sich um einen Norweger mit iranischen Wurzeln handeln. Ein Ermittler sagte der norwegischen Zeitung »VG«, der 42-Jährige sei zuvor schon straffällig geworden und habe sich radikalisiert.

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