»Fab Four« zum Tod der Großmutter vereint William, Harry, Kate und Meghan kommen in Windsor zusammen

Sie tauschten sich mit Trauernden an der großen Allee bei Schloss Windsor aus: Nach dem Tod ihrer Großmutter haben sich die Enkel der Queen und ihre Ehefrauen öffentlich gezeigt.
Gemeinsamer Spaziergang (v.l.): Catherine und William, Harry und Meghan

Gemeinsamer Spaziergang (v.l.): Catherine und William, Harry und Meghan

Foto: ANDREW COULDRIDGE / REUTERS

Es ist seit dem Tod der Queen Elizabeth II. der erste Auftritt von Prinz William und Prinz Harry und ihren Ehefrauen Kate und Meghan.

Die beiden Paare tauschten sich am Samstagnachmittag mit Trauernden und Schaulustigen aus, die sich an der großen Allee bei Schloss Windsor versammelt hatten, und schauten sich Blumen und persönliche Botschaften an, die vor dem Anwesen niedergelegt worden waren.

Für Kate und William (beide 40) ist es auch der erste öffentliche Auftritt, seit sie ihre neuen Titel – Prince und Princess of Wales – tragen. Der neue König Charles III. hatte ihnen diese am Freitag in seiner ersten Rede an die Nation verliehen.

Das Verhältnis der beiden Paare, die vor Meghans (41) und Harrys (37) Abschied aus dem Königshaus in der britischen Presse »Fab Four« genannt wurden, gilt mittlerweile als schwierig. William und Kate sollen jedoch Harry und Meghan zu dem gemeinsamen Auftritt eingeladen haben, wie ein Sprecher des Paares mitteilte.

In einer am Samstag zusammen mit seiner Frau Kate veröffentlichten Erklärung drückte Prinz William seine Trauer über den Tod der Queen aus. Tröstlich sei, dass alle seine drei Kinder noch bewusste Erinnerungen an ihre Urgroßmutter zurückbehalten werden. George (9), Charlotte (7) und Louis (4) hätten viele Urlaube gemeinsam mit ihr verbracht.

Botschaft von William und Kate

Der jetzige Thronfolger und Fürst von Wales erklärte: »Sie war an meiner Seite in meinen glücklichsten Momenten. Und sie war an meiner Seite in den traurigsten Tagen meines Lebens. Ich wusste, dass dieser Tag einmal kommen würde, aber ich glaube, es wird einige Zeit dauern, bis mir wirklich im vollen Umfang bewusst werden wird, was ein Leben ohne Grannie bedeutet.«

Dass nun so sehr um sie getrauert werde, zeige letztlich nur, wie sehr sie zu Lebzeiten geliebt worden sei. William versprach: »Ich werde ihr Andenken ehren, indem ich meinen Vater, den König, in jeder denkbaren Weise unterstützen werde.«

Premierminister ebenfalls vereint

Eine andere für Aufsehen sorgende Zusammenkunft hatte es früher am Samstag gegeben: Bei der live im TV übertragenen Proklamation von König Charles III. waren die frühere Premierministerin Theresa May und ihre Kollegen John Major, Gordon Brown, Tony Blair, David Cameron und Boris Johnson zusammen zum St James’s Palace in London gekommen.

Gemeinsam auf dem Weg zur Proklamation des Königs Charles III. (von links vorn nach rechts hinten): Theresa May, John Major, Patricia Janet Scotland, Baroness Scotland of Asthal, Gordon Brown, Tony Blair, David Cameron und Boris Johnson

Gemeinsam auf dem Weg zur Proklamation des Königs Charles III. (von links vorn nach rechts hinten): Theresa May, John Major, Patricia Janet Scotland, Baroness Scotland of Asthal, Gordon Brown, Tony Blair, David Cameron und Boris Johnson

Foto: WPA Pool / Getty Images

Das Foto ist durchaus bemerkenswert – sind doch die ehemaligen Premierminister Großbritanniens politisch sonst oft über Kreuz.

ktz/dpa
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